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Flirten in der 5. Jahreszeit - So flirty kann der Karneval sein

Helau und Alaaf - im Karneval flirtet es sich noch einmal so gut wie in jeder anderen Jahreszeit! Das Kostüm gibt den Leuten das Gefühl, jemand anderes zu sein und es nicht so genau nehmen zu müssen wie im grauen Alltag. Die ausgelassene Stimmung, die Musik und der Alkohol tun ihr Übriges, um die Flirtlaune anzuheizen. Die Kölner Bützchen (Küsschen) brechen schnell das Eis und wer hier auf die Suche nach einem heißen Flirt geht, wird nur in den seltensten Fällen enttäuscht. Aber gerade in solchen Ausnahmesituationen gibt es einige Regeln zu beachten, damit auch wirklich alles zu deiner Zufriedenheit verläuft.


1. Was will ich eigentlich?

Diese Frage solltest du dir stellen, ehe du dich ins Getümmel stürzt. Wer wirklich nach der großen Liebe sucht, macht es sich zu Fastnacht nicht gerade einfach: Hier sind zwar ungeheuer viele Flirtwillige unterwegs, aber nur bei den wenigsten wird das Feuer der Leidenschaft den Aschermittwoch überstehen. Wenn Du mehr als nur einen kurzen Flirt möchtest, solltest du aufpassen, dass du nicht zu weit gehst und interessant bleibst: Mach mit deinem Schwarm ein Date für die Zeit nach Karneval aus und sieh dann in Ruhe, ob der Zauber der Fastnacht auch im wirklichen Leben noch hält.


2. Das richtige Kostüm

Es gibt Kostüme, die sagen "Sprich mich an!" Andere wiederum sagen "Schütte dich aus vor Lachen!" Wer es im Karneval auf einen Flirt anlegt, sollte sich eher in der ersten Rubrik nach seinem Kostüm umsehen: Eine sexy Krankenschwester, eine Stewardess oder ein Teufelchen werden eher angesprochen als die lustige Frau im unförmigen Hühnerkostüm. Selbiges gilt bei Männern: Cowboys und Piraten wirken verwegen und sexy, Clowns oder Obelix im Fat-Suit eher ulkig. Auch wenn du selbst auf die Pirsch gehst, wird es dir bedeutend leichter fallen, jemanden anzusprechen, dessen Kostüm schon eindeutige Flirtbereitschaft signalisiert.


3. Ansprechen - aber richtig!

Jeder Flirt beginnt mit Blicken. Das ist auch im Karneval nicht anders. Versuche, Blickkontakt mit deinem Schwarm aufzunehmen und lächle. Wenn du daraufhin ebenfalls angelächelt wirst, ist der Weg frei. Dreht er oder sie sich weg, ohne mit der Wimper zu zucken, solltest du besser weitersuchen. Tippe niemals jemandem auf die Schulter, den du nur heimlich beobachtet hast - das wirkt ein bisschen verzweifelt und vielleicht sogar gruselig. Also: Erst lächeln, dann ansprechen. Das Schöne an Karneval ist, dass du dir keine Gedanken über einen passenden Gesprächseinstieg machen musst: Ein paar lobende Worte über das Kostüm reichen schon aus.


4. Darf ich bitten?

Für die einen sind es die lustigsten Songs der Welt, für die anderen grausame Folter: die Karnevalslieder. Eins sind sie aber auf jeden Fall, und zwar tanzbar. Also solltest du rasch vorm Losgehen die Erinnerung an den Discofox auffrischen, denn nirgends kommt man sich so unverbindlich näher wie auf der Tanzfläche. Männer wie Frauen können zum Tanzen auffordern, ohne dass es peinlich ist, und beim Tanzen könnt ihr euch schon einmal beschnuppern und schauen, ob ihr überhaupt harmoniert. Gerade Männer sind häufig Tanzmuffel - aber Jungs, es heißt nicht umsonst, dass Tanzen der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens ist!


5. Vorsicht und Vorbereitung

Der schönste Flirt endet peinlich und unbefriedigend, wenn du es nebenbei mit dem Alkohol übertreibst. Zügle dich also, denn wenn dich deine Freunde ins Taxi tragen, ist das nicht der Ausgang des Abends, den du dir erhofft hattest. Selbiges gilt, wenn du zwar nicht allein nach Hause kommst, aber trotzdem innerhalb der ersten fünf Minuten einschläfst. Wenn du auf einen One-Night-Stand aus bist, solltest du auf jeden Fall Kondome mitnehmen. Hoffst du darauf, dass der Abend mit irgendeiner hinreißenden Bekanntschaft bei dir endet, kannst du auch vorsorglich Sekt für euch beide kaltstellen.