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Ein verschneites Weihnachtsmärchen …

Wie Tausende andere auch war mein Freund Sebastian vor einigen Tagen am Frankfurter Flughafen eingeschneit. Es schien kein gutes Weihnachten für ihn zu werden: Vor fünf Monaten hatte er sich von seiner langjährigen Partnerin getrennt – oder sie sich von ihm –, im Job in seiner Architektur-Firma lief es auch nicht optimal, sein Chef kürzte an allen Ecken und Enden. Und dann noch dieses Chaos am Flughafen: Der Flug nach Stockholm komplett annulliert, wollte er doch noch hinkommen, musste er standby am Flughafen warten, ob sich eine neue Möglichkeit ergab.

Eine neue Möglichkeit ergab sich, aber ganz anders als er dachte: An einer der Notversorgungs-Stationen mit Gulaschsuppe und heißem Tee drängelte sich eine Blondine an ihm vorbei, deren flüchtiger Duft und deren engelsgleiche Gesichtszüge ihm bekannt vorkamen: Es war Gabriele, sein Schwarm aus der Schule. Sechzehn Jahre waren sie damals, und standen auf dem Pausenhof zusammen, mehr ist nicht passiert. Dann zogen ihre Eltern weg, und er hatte sie aus den Augen verloren. Trotzdem war sie sowas wie seine erste Liebe, alle folgenden Frauen hatte er unbewusst mit ihr verglichen.

Er stupste sie an, sie dreht sich um, und zornige Augen blitzen ihn an. Und dann wurden die Augen fragend, dann träumend, dann milde, dann liebend. Und da wusste er, dass er sie wieder hatte. Verführungskunst war keine nötig, denn auch sie hatte ihn immer angehimmelt, er war damals einfach ein cooler Rocker in der Schule gewesen. Sie schaute ihn von oben bis unten an: Hm, in gewisser Weise war er das wohl immer noch …

Auch ihr Flug war ausgefallen, und ein nächster erst am folgenden Morgen in Sicht. Sie beschlossen spontan, das Flughafen-Notlager zu verlassen und in die Stadt zu fahren. Es war später Nachmittag, eine gute Zeit, um sich ein nettes Restaurant für einen Aperitif und ein anschließendes Abendessen zu suchen … Wie es weiterging? Wie in Hollywood: Ein romantischer Abend, eine „gigantische“ gemeinsame Nacht, eine echte Liebe, die sich wiedergefunden hat. Sie lebt in Nürnberg, er in München, aber das wird nicht lange so bleiben – einer von beiden wird umziehen.

Also, auch wenn Ihr Weihnachtswunder nicht sooo riesig wird, so wünsche ich Ihnen doch ein ähnliches. Denken Sie dran, die Liebe kann überall warten, selbst auf einem zugeschneiten, chaotischen und frostigen Bahnhof oder Flughafen.
[Namen geändert]

Website des Autors
Bücher von Armin Fischer

Ein Kommentar

  • […] Wie Tausende andere auch war mein Freund Sebastian vor einigen Tagen am Frankfurter Flughafen eingeschneit. Es schien kein gutes Weihnachten für ihn zu werden: Vor fünf Monaten hatte er sich von seiner langjährigen Partnerin getrennt – oder sie sich von ihm –, im Job in seiner Architektur-Firma lief es auch nicht optimal, sein Chef kürzte an allen Ecken und Enden. Und dann noch dieses Chaos am Flughafen: Der Flug nach Stockholm komplett annulliert, wollte er doch noch hinkommen, musste er standby am Flughafen warten, ob sich eine neue Möglichkeit ergab. Eine neue Möglichkeit ergab sich, aber ganz anders als er dachte: mehr… […]

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