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Aber ich bin doch überhaupt nicht fotogen …

Wenn ich daran denke, dass die meisten meiner Bekannten – vor allem die weiblichen – zu Zeiten meiner Internet-Partnersuche mit einem „also für mich ist das nichts!“ darauf reagiert haben, dann bin ich doppelt begeistert, wie viele davon ihre Meinung dazu inzwischen geändert haben. Ich habe immer schon vermutet, dass da letztlich nur die Schmerzgrenze des Alleinseins erreicht werden muss, damit ‚frau‘ zum ‚letzten Mittel‘ greift – und sich bei einer Partnerbörse anmeldet ;-).

Gut, es hat ein paar Jahre gedauert, aber jetzt ist es so weit. Zwei fundamentalistische Anti-Partnerbörse-Ladies haben sich inzwischen also auf die Suche im Netz gemacht und ich (mit)erlebe es – fast – hautnah. Einer davon habe ich das Profil-Foto erstellt, damit sie sich optisch gut im Netz präsentieren kann. Das schien ihre größte Hürde gewesen zu sein: Mit großem Gezeter vorweg – weil sie ja „total unfotogen“ sei – entstanden dann doch richtig sympathische Fotos.

Schuld an schlechten Fotos ist ohnehin nur das Licht bzw. ein Fotograf, der damit nicht umgehen kann. Zusammen mit dem Vorurteil, dass man sowieso IMMER schlimm aussieht auf Fotos, was den entsprechenden Gesichtsausdruck nach sich zieht, bestätigt sich die unangenehme Erwartung natürlich wieder: Man sieht total schrecklich aus! Das nennt sich in Psychologen-Kreisen: Sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Kommt Ihnen bekannt vor? Richtig. So funktionieren ja Viele auch bei der virtuellen Partnersuche. Sie erwarten einen Misserfolg. Agieren und reagieren entsprechend. So funktioniert die Suche logischerweise tatsächlich nicht. Ganz so, wie man es ja schon vorher wusste!

 

Nichtstun führt zu Nichts

Bei dieser Bekannten war es offensichtlich der Mut machende Erfolg unserer Foto-Session. Sie ging voller positiver Energie an die Partnersuche – und war (nach 10 Jahren des Alleinseins) innerhalb von zwei Wochen ‚unter der Haube‘!

Nur kein Neid! Mir ist das damals auch nicht in so kurzer Zeit geglückt. Die zweite Dame auf Partnersuche brauchte gleich mehrere Anstöße von außen, um endlich etwas gegen das ungewollte Alleinsein zu tun. Auslöser waren bei ihr die Erkenntnis, dass die 50 langsam am Alters-Horizont auftaucht und ihr (fast) erwachsener Sohn, in den nächsten Jahren aus dem Haus sein würde. Wenn Sie also nicht für immer allein bleiben wollte, sagte sie sich, dann sollte sie doch spätestens jetzt etwas dagegen tun. Als Sohnemann dann noch bemerkte, dass sie „…echt noch super aussieht – für ihr Alter (;-))!“ hat ihr das den Mut gegeben, endlich aktiv zu werden und sich bei einer Partnerbörse anzumelden.

Seither geht sie durch ähnliche Höhen und Tiefen, wie ich sie damals erlebt habe: Sie trifft interessante Männer, will die nicht, die sie wollen und der, den sie will, der will sie gerade nicht. Schwebt immer irgendwo zwischen Euphorie und Mutlosigkeit. Kein gerader Weg also und keineswegs so eine Traumstory wie bei der anderen Bekannten. „Aber,“ gibt sie zu „auf jeden Fall ist mein Leben deutlich spannender, als es in den letzten Jahren war.“

Sie sieht das Ganze vorrangig als Selbsterfahrungs-Kurs. Ähnlich, wie ich es auch in meinem Buch beschrieben habe: Man sucht und wird selbst ausgesucht. Trifft auf Menschen, denen man im realen Leben nie begegnet wäre und kann so viel mehr an Menschenkenntnis sammeln, als es je möglich war. Dabei lernt man neue Seiten an sich selbst kennen, was schon viel wert ist – und bestenfalls dann auch den Partner für’s Leben.

 

Schubsen Sie Andere doch einfach mal ins Glück

Manchmal braucht man also einen kleinen Stupser – oder mehrere – um sich endlich einzugestehen, dass man mit der Ist-Situation nicht zufrieden ist und daran etwas ändern möchte. Um wirklich aktiv zu werden, braucht es dann vielleicht noch mal einen großen Schubser.

In jedem Bekannten- und Freundeskreis gibt es irgendwo jemanden, der so einen Anstoß benötigt, um dem eigenen Glück ein bisschen näher zu kommen…. Und wie ich gerade heute erst im TV erfahren habe, verhält sich das Glück in solchen Fällen wie ein Bumerang: Wer Anderen hilft, ein kleines bisschen glücklicher zu werden, macht sich selbst dabei gleich mit glücklich. Das ist doch fair, oder?

Seien Sie in dieser Woche also ruhig egoistisch! Werfen Sie mit Komplimenten und Freundlichkeiten nur so um sich. Helfen Sie, wo Sie können und machen Sie viele Menschen ein bisschen glücklicher! 😉

Und wenn Sie selbst mal (wieder) einen Anstupser bräuchten ? – Dann fragen Sie doch einfach mal im Freundeskreis oder auch nur beim besten Freund oder der besten Freundin, wie die Sie so sehen und was sie an Ihnen so besonders schätzen!

Sie werden sehen, wie rasch Sie sich wieder attraktiv fühlen. Und zum Fotografen nehmen Sie sie einfach gleich mit damit man Sie ganz sicher auch von der guten Seite kennenlernt, die Ihre Freunde so an Ihnen mögen!

 

Nur Mut !

 

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