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Die schönsten (Liebes)Geschichten schreibt immer noch das Leben – und nicht Hollywood!

Ostern. Das ist in unserem Kulturkreis ja ein, wenn nicht sogar das, Fest der Hoffnung. Also genau die richtige Zeit, um auch die (kleineren) Wunder unseres Lebens zu betrachten. Als Hoffnungsschimmer für alle Singles, die bei ihrer Suche gerade an einem Punkt der Hoffnungslosigkeit angekommen sind – was ja leider öfter mal vorkommt.

Doch: Kopf hoch! Das gehört auch zur Suche – und zum Leben. Irgendwann erscheint Mr(s) Right auf der Bildfläche, und dann wird plötzlich alles anders. Besser! Das kann von einer Sekunde auf die andere passieren.

Sie glauben nicht an Hollywood-Happy-Ends im richtigen Leben? Sie haben Recht: Wenn das ‚richtige‘ Leben solche Happy-End-Stories schreibt, dann sind sie immer noch ein bisschen schöner als jedes Film-Glück, denn diese Reality-Love-Storys sind wunderbare Mutmacher für alle Suchenden, weil sie beweisen, es kann jede(n) treffen. Jederzeit. Auch, wenn man den Glauben an ein Glück zu zweit schon lange aufgegeben hat!

In diesem Zustand befand sich eine Freundin von mir – nennen wir sie Cindy (von Cinderella – diese Geschichte ist ja schließlich ein modernes Märchen! ;-)). Sie  wohnte seit längerer Zeit  in einer kleinen Stadt im Süden Deutschlands. Aus beruflichen Gründen. Doch sie kam oft zu Besuch in ihre alte Heimat Hamburg. Sie brauchte das „zum freundschaftlichen Auftanken“ wie sie sagte, denn in der neuen Stadt hatte sie nie richtig Fuß gefasst, geschweige denn eine gute Freundin mit gleichen Interessen finden können. Die Folge: Sie ging kaum noch aus. Alleine hatte sie dazu keine Lust, und so spielte sich ihr Leben zwischen Arbeit – leider keiner sehr kontaktfreudigen – und Sofa ab.


Bei jedem Hamburg-Freundinnen-Besuch – aber auch bei zahlreichen Telefonaten – musste sie sich immer wieder anhören, dass ihr Prinz in silberner Rüstung ganz sicher nicht zufällig an ihrem Sofa vorbei kommen würde. Sie musste also unbedingt etwas tun, um nicht allein zu bleiben! Da waren meine Freundin Brunhild (heißt natürlich nicht wirklich so, ist aber brunett!) und ich uns einig.

Ich riet ihr – natürlich – zur Online-Partnersuche. Brunhild dagegen zum klassischen Inserat in einer namhaften Zeitung. Eine Methode, die sie für sich auch präferierte.

Doch weder Brunhild noch ich wurden erhört. Cindy blieb auch weiterhin abwartend auf ihrem Sofa sitzen. Einige Jahre lang war sie noch guten Mutes, dass ihr das Schicksal schon noch ihren Wunsch nach einem Partner erfüllen würde, doch irgendwann verlor sie diese Gewissheit und sich selbst in romantischen Filmen am Abend.

Mit jedem Hamburg-Besuch merkte man ihr den Frust mehr und mehr an, was vor allem damit zu tun hatte, dass sich ihre Fernseh-Abende so langsam auf den Hüften nieder ließen. Je mehr sie an Mut verlor, desto mehr gewann sie an Gewicht.

Aus der grazilen Gazelle wurde langsam ein wohlgenährtes Hausrind ;-). Immer noch sehr hübsch und mit denselben schönen braunen Augen, aber lange nicht mehr so leichtfüßig, wie es eigentlich ihrer Art entsprach.

Sie wurde zusehends unzufriedener – nicht nur mit ihrer Situation als Single, sondern zusätzlich auch noch mit sich und ihrer Figur. Ein Zustand, der nun wirklich nicht sehr hilfreich bei der Partnersuche ist. Ein paar halbherzige Antworten auf Zeitungsinserate aus der Rubrik „Er sucht Sie“, zu denen wir sie immerhin überreden konnten, waren – entsprechend ihren Erwartungen – erfolglos und frustrierten sie noch mehr.

Mit der Zeit schlief denn auch unser Protest gegen Cindys ‚Sitzblockade‘ ein. Brunhild und ich akzeptierten, dass sie sich in ihrer Negativhaltung eingerichtet hatte. Ab einem gewissen Punkt der Selbstaufgabe sind Freunde auch nicht mehr in der Lage zu helfen.

Zwischenzeitlich hatte sich die jeweilige Erwartungshaltung für jede von uns erfüllt: Brunhild hatte ihren ganz persönlichen Supermann über eine Zeitungs-Annonce gefunden, ich meinen Mr. Right mit Hilfe des Internets und Cindy saß allein auf ihrem Sofa.

Das gibt doch zu denken, dass sich das Denken bei uns allen in Realität verwandelt hat?! Vielleicht haben unsere Gedanken ja doch schöpferische Kraft?

Wäre es so, dann müsste sich bei Cindy doch noch irgendwo ein Fünkchen Hoffnung auf ihr ganz persönliches Glück zu zweit gehalten haben. Zwar war sie immer noch nicht für die Online-Partnersuche zu begeistern, allerdings war sie neugierig genug, um sich von einer weiteren Freundin das Facebook-Prinzip erklären zu lassen. Zumindest schaute sie ihr dabei über die Schulter und staunte, wen die Freundin so alles im Netz wieder gefunden hatte. Einige gemeinsame Freunde aus der Jugendzeit waren dabei, darunter eine lange vergangene Ex-Liebe von Cindy.

Damals, in der Jugendzeit, war ihr die junge Ausgabe dieses Mannes zu „normal“ – und „normal“ ist ja im Teenager-Alter bekanntlich gleichzusetzen mit „nett aber langweilig“. Im Laufe eines Lebens ändert sich zwar nicht die Tatsache als solche – also das „Normalsein“ – doch aber die Einschätzung, bzw. Wertschätzung dieser Eigenschaft. Die „Normalen“ erreichen irgendwann die für die Damenwelt erstrebenswerten Attribute „bodenständig, verlässlich, … Fels in der Brandung“. Die „Jungen Wilden“ dagegen fallen oft in die unbeliebte Kategorie der „Weltfremden,  Träumer, …Spinner“ ab.

Diesen Aufstieg hatte auch der (zu) normale Junge aus Cindys Vergangenheit geschafft: Er war inzwischen ein angesehener Geschäftsmann  – und lebte in Australien. Dazu sah er noch unverschämt gut aus. Das Wichtigste: Er hatte Cindy nie so ganz vergessen, war inzwischen – wieder – frei und freute sich sehr über den wieder gewonnenen Kontakt, den beide dann telefonisch weiter führten.

„Es war, als hätten wir nie den Kontakt verloren“ schwärmte Cindy uns denn auch am Telefon vor „…und er wird mich in vier Wochen besuchen!“ Man merkte ihr an: Sie war bis über beide Ohren verliebt und wieder die Cindy, die wir aus früheren Zeiten kannten: Fröhlich und positiv. Allerdings ließ das den Speck auf den einstigen Gazellen-Hüften nicht schmelzen. Vier Wochen!

Erstaunlich, wozu verliebte Frauen im Stande sind, wenn sie sich für ihren Mr. Right in Form bringen wollen: Aus der Couch-Potatoe wurde eine Fitness-Queen – und vier Wochen später stand eine strahlende ‚Cindy‘rella vor ihrem Traumprinzen.

Mag sein, dass negative Gemüter jetzt denken: Das hätte sie ja schon vor Jahren haben können! Doch zum einen stimmt das nicht, denn die Zeit hat erst die nötige Reife gebracht, um aus den Beiden ein glückliches Paar werden zu lassen. Zum anderen ist das Motto der Geschichte „Denke Positiv!“ – wer weiß schon, ob Gedanken nicht doch die Kraft haben, unsere ganz persönliche Wirklichkeit zu verändern?! Ich jedenfalls mag dann doch lieber die Sonnenseiten des Lebens er-leben!

In diesem Sinne: Genießen Sie die schönen Tage und denken Sie positiv!

Ihre

Namenszug

P.S. Ach ja, das ist sicher auch noch wichtig: Cindy wird in einigen Wochen nach Australien ziehen. So, jetzt ist das Real-Live-Happy-End perfekt. Da unterscheidet sich das richtige Leben doch deutlich vom Hollywood-Film: Im Leben fängt’s doch erst da an richtig schön zu werden, wo der Film aufhört.

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