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Drei witzige Dating-Trends

Ghost-Dating, Schnüffelpartys und Gruppenkuscheln – so versuchen Singles ihr Liebesglück zu finden

loveSpeed Dating oder Jumping Dinner sind längst ein alter Hut. Bei den neuen Datingtrends wird gemeinsam gekuschelt oder an alten T-Shirts geschnuppert. Eine Alternative zum herkömmlichen Dating? Ich persönlich glaube nicht, aber ich möchte euch diese Methoden trotzdem nicht vorenthalten und habe sie deswegen mal unter die Lupe genommen.

1. Ghost Dating

Online-Dating ist eine feine Sache, um einen potentiellen Partner kennenzulernen. Aber nicht jeder hat die Zeit und Muße, ein ausführliches Profil über sich anzulegen, sich durch die Profile zu klicken, zahlreiche Emails hin- und herzuschicken und möglicherweise ein paar unangenehme Abfuhren zu kassieren. Wie gut, dass es eine neue Flirtmethode gibt. Ghost Dating soll schüchterne oder vielbeschäftigte Menschen in der virtuellen Welt beim Flirten unterstützen. Das funktioniert folgendermaßen: Der Single muss zunächst einen Fragebogen ausfüllen, in dem er alles Mögliche über sich preisgibt und auch sagt, wie sein Wunschkandidat sein soll. Dann kann er sich zurücklehnen, denn ab jetzt macht der Ghost Dater die ganze Arbeit. Dieser erstellt ein ansprechendes Profil des Suchenden und schreibt passende Flirtkontakte an. Der Flirt-Profi arrangiert dem Single drei Dates, allerdings hat der Spaß auch seinen Preis. Rund tausend Euro kostet der Dienst eines professionellen Ghost Daters. Dafür wird der Auftraggeber zusätzlich noch vor den Treffen mit seinen Flirts gecoacht, das Date selbst muss er jedoch alleine bewältigen. Ob das wie erwartet läuft, bezweifle ich jedoch, denn schließlich kann ein fremder Mensch nicht die eigene Persönlichkeit wiedergeben – und spätestens beim ersten Treffen fällt auf, dass die Person, die die lustigen oder intelligenten Emails geschrieben hat, und der jetzige Gesprächspartner nicht dieselben sind. Außerdem fehlt der Zauber des Kennenlernens völlig, wenn man einem anderen die „ganze Arbeit“ überlässt. Denn auch beim Schreiben von Mails kann sich eine Vertrautheit mit dem anderen aufbauen. So wird das Kennenlernen zu einer wirklich unpersönlichen Angelegenheit und das ist doch irgendwie schade. Falls man trotzdem nicht auf den Dienst eines Ghost Daters verzichten will, sollte man lieber auf die Unterstützung eines guten Freundes zurückgreifen. Dieser kennt den Suchenden viel besser als jeder andere und kann ihm beim Ausfüllen des Profils und dem Verfassen der Mails unter die Arme greifen. Und das Beste: Der Freundschaftsdienst ist kostenlos und mit dem gesparten Geld kann man sich lieber mit seinem neuen Flirt einen schönen Abend machen.

2. Pheromon-Partys

Ein weiterer Trend kommt aus den USA. Auf so genannten Pheromon-Partys erschnüffelt man sich den passenden Partner, denn bei der Partnerwahl spielt der Körpergeruch eine entscheidende Rolle. Menschen, die gut zusammenpassen, können sich in der Regel nämlich auch gut riechen. Verantwortlich dafür sind Pheromone, also Sexuallockstoffe, die abgesondert werden, um das andere Geschlecht anzuziehen. Diese sind geruchlos und wirken im Unterbewusstsein. In Sachen Liebe folgt man also seiner Nase. Diesen Gedanken hatte wohl auch die Kalifornierin Judith Prays, die sich dabei erwischte, dass sie mit der Nase ständig an ihrem damaligen Freund klebte. So wurde die Idee der ersten Pheromon-Party geboren. Diese fand 2010 in New York statt und hatte eine echt große Erfolgsquote. Denn von den 40 Gästen der ersten Pheromon-Party fanden tatsächlich zwölf zueinander. Und so funktioniert es heute: Die Teilnehmer schlafen drei Tage hintereinander in einem Baumwoll-Shirt, das tagsüber in einem Plastikbeutel im Kühlschrank gelagert wird. So bleibt der Körpergeruch erhalten. Das getragene T-Shirt bringt man im Beutel zur Pheromon-Party mit und erhält dafür im Gegenzug eine Nummer – die Damen eine auf einem roten Zettel, die Männer auf einem blauen Post-it. Dann dürfen sich die Singles durch die verpackten Plastikbeutel des anderen Geschlechts schnüffeln. Gefällt einem ein Geruch, lässt man sich mit dem nummerierten Beutel fotografieren. Anschließend werden alle Bilder der Teilnehmer als Diashow auf einer Leinwand gezeigt. Entdeckt man seine eigene Nummer auf einem Beutel, kann man die entsprechende Person kennenlernen, indem man sie sucht und anspricht. Findet man seinen potentiellen Partner auf der Party nicht, kann man die Teilnehmer im Anschluss auch auf Facebook kontaktieren. Eine witzige Idee, allerdings möchte ich nicht wirklich wissen, wonach so mancher Beutel riecht. Alleine bei dem Gedanken an fiesen Schweißgeruch wird mir ein wenig flau in der Magengegend. Und romantisch ist es auch nicht, sich durch zahlreiche Plastikbeutel zu schnuppern. Aber zum Glück kann man sich ja auch entspannt einen Drink an der Bar genehmigen. Und wer weiß, vielleicht kommt man dort ja auch mit einem netten Teilnehmer ins Gespräch, den man auch ohne drei Tage altes T-Shirt gut riechen kann.

3. Kuschelpartys

Viele Singles vermissen gar nicht so sehr den Sex, sondern ihnen fehlt die Nähe zu einem anderen Menschen. Sie sehnen sich danach, in den Arm genommen oder berührt zu werden, beneiden verliebte Paare um deren Zuneigungen und legen sich eine Katze zu, um ein bisschen schmusen zu können. Kein Wunder, schließlich ist Kuscheln ein menschliches Grundbedürfnis. Aber nicht immer kann man dem Wunsch nach Berührungen nachkommen. Um schmusebedürftigen Menschen den Austausch von Zärtlichkeiten zu ermöglichen, gibt es seit einiger Zeit Kuschelpartys. Auch diese haben ihren Ursprung in den USA. Die erste „Cuddle Party“ wurde im Jahr 2004 von dem Sexualtherapeuten Reid Mihalko und seiner Freundin Marcia Baczynski in ihrem New Yorker Appartement veranstaltet. Sie luden befreundete Musiker, Produzenten und Schauspieler ein und ahnten nicht, dass sie damit einen wahren Trend lostraten. In Deutschland fand die erste Kuschelparty ein Jahr später in Berlin statt und seitdem gibt es solche Veranstaltungen in vielen deutschen Städten. Allen Partys gemein sind strenge Regeln. So muss man erst fragen, bevor man mit dem Kuscheln loslegen kann. Vorausgesetzt werden auch eine saubere und gepflegte Kleidung; von Vorteil ist auch eine entsprechende Körperhygiene. Ganz wichtig: Es geht nicht um sexuelle Berührungen, sondern nur um körperliche Nähe. Küsse sind auf Kuschelpartys verboten, ebenso wie der Genuss von Alkohol. Wer also glaubt, auf eine Orgie zu gehen, liegt komplett falsch. Die meisten Partys bestehen aus drei Abschnitten. Am Anfang werden die Regeln vorgelesen und Fragen beantwortet. Danach gibt es ein paar Kennenlernspiele, um den Teilnehmern die Aufregung zu nehmen. Anschließend wird eine Stunde lang auf Matratzen und Kissen gekuschelt. Übrigens kann das Kuscheln jederzeit durch ein „Nein“ unterbrochen werden. Mein Fazit: Streicheleinheiten von fremden Personen zu erhalten, finde ich etwas befremdlich. Für Menschen, denen körperlich Nähe jedoch sehr fehlt, ist eine Kuschelparty sicherlich eine schöne Sache.

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