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Giovani dos Santos, Diego Forlán, Katrin Müller-Hohenstein & eine Vuvuzela beim Sex

Die WM ist jetzt eine gute Woche alt, Zeit für eine kleine, subjektive Zwischenbilanz:
• Deutsche Frauen sind die am heftigsten fußballbegeisterten in ganz Europa: Jede vierte Single-Frau plant, sich mindestens die Hälfte aller 64 WM-Spiele anzuschauen. Ähnlich fußballverrückt sind sonst nur die Schweizer Alpentussis. Und diesmal dürfen sie sogar ein wenig hoffen, noch ein bisschen dabei zu bleiben, immerhin gewann die Schweiz ihr erstes Spiel gegen Spananien 1 : 0.
• Niemand hat in den letzten Tagen vermutlich so viel ins Telefon geheult, wie ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, die für ihre flapsige ‚Reichsparteitag‘-Bemerkung über Klose nicht nur aus schnellschießenden Bloggerkreisen niedergemacht wurde, sondern auch von etablierten Medien wie Welt Online. In Wirklichkeit nur ein Vorwand, um wieder einmal eine Frau aus dem Fußball-Geschäft zu kicken. Schalke 05 lässt grüßen. Katrin wird sich schwarz geärgert haben, denn der ‚Reichsparteitag‘ bleibt dank Internet nun für ewig mit ihrem Namen verbunden.


• Die bestaussehenden Fußballer, die noch dazu gut spielen, sind, soweit ich es bisher beurteilen kann:
Giovani dos Santos, Mexiko, Babyface und cremeschokoladiges Sahne-stückchen
Diego Forlán, Uruguay, blonder Power-Südländer
Da kann die deutsche Mannschaft nicht ganz mithalten. Aber Thomas Müller sieht zwar nicht ganz so smart aus, gibt dafür aber schon Interviews wie ein Großer. Der bestaussehende Trainer ist natürlich Dunga von der Seleção. – Sorry, Jogi Löw.

• Tobias Herre, der Erfinder des Vuvuzela-Filters für den Computer, ist von der Resonanz auf seine Erfindung von den Socken. Die Website, auf der er seine Vuvuzela-Filter-Bastelanleitung postete, brach unter dem Ansturm der Tröt-Geschädigten fast für Tage zusammen. Alle wollten wissen, wie man das ÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ aus dem Fernsehton wegkriegt. Herre: „Ich bin überrascht, dass es eine so große Nachfrage gibt.“ Er selbst sei „eigentlich gar nicht so der Fußballfan“. Doch da sein siebenjähriger Sohn kein WM-Spiel verpasst, wollte er Tröt-Abhilfe schaffen. „Zunächst habe ich mit dem Stimmgerät den Ton der Vuvuzelas ermittelt“, so Herre.

Die Frequenzen dieses Tons gilt es zu eliminieren. Dazu leitet man das Audiosignal vom Fernseher an den Computer. Dort werden die störenden Frequenzen herausgefiltert, über die Stereoanlage erklingt der vuvuzelafreie Stadionsound mit Kommentar. „Ich bin mir ganz sicher, dass die Fernsehsender auch schon darauf gekommen sind. Vielleicht dürfen sie den Ton aus den Stadien nicht verändern“, vermutet Herre.

• Nachdem die Fernsehsender sich tagelang für unfähig erklärten, das Tröt-Signal auszufiltern, und damit also auch klarstellten, das sie weniger können, als ein findiger Berliner Musik-Tüftler, bietet nun als erster wenigstens der Bezahl-Sender „Sky“ einen Vuvuzela-freien Ton an

Sky stolz: Die Atmosphäre im Stadion geht dabei nicht verloren. Vielmehr seien dadurch die Gesänge der internationalen Fangruppen, das Aufraunen nach einem gelungenen Dribbling und die typischen Geräusche des Spielgeschehens, die bislang vom Klang der Vuvuzelas überlagert wurden, erstmals auch im Fernsehen zu hören. Wer sich bereits so an die Vuvus gewöhnt hat, dass er nicht mehr darauf verzichten mag, wählt Tonspur 2 und bekommt die Original-Dröhnung.

• Die Frage ‚Was ist lauter, eine Vuvuzela oder eine Frau beim Sex?‘ beantwortete meine alte Freundin Monika so: Ich glaube ja, dass eine Frau noch etwas lauter werden kann als so eine läppische Vuvuzela *grins*! – Monika, ich mach mir Sorgen um das Trommelfell deines Lovers … Oder heißt dein Motto etwa: ‚Hörst du noch, oder fiedelst du schon?‘

• Wer die Vuvuzela erfunden hat, ist nach wie vor strittig. Manche behaupten, es wäre FIFA-Boss Sepp Blatter persönlich gewesen, und er mache damit jetzt einen Riesen-Reibach. Darum ist er auch dagegen, die Dinger aus den Stadien zu verbannen. Andere sagen, die Vuvu ist ein moderner, billiger Nachfahr eines Traditions-Blasinstruments, das aus dem Horn der Kudu-Antilope gemacht wird. Und das nun, leider, unter dem Namen ‚Kuduzela‘ ebenfalls vermarktet werden soll. Und schließlich behauptet Karl-Heinz Vuvuzeela in seinem Spaßbuch zur WM, er sei der eigentliche Erfinder der Tröte, sei beim Kampf um die Markenrechte aber bisher zu kurz gekommen. Und er „fühlt sich nun etwa so wie Earl Basset, der Held des Films ‚Die Rückkehr der Raketenwürmer‘, der von der Produktion von Graboiden-(Raketenwürmer)Spielautomaten, Flippern und Computerspielen nicht profitieren konnte, obwohl er die Gattung entdeckt und erstmals beschrieben hatte.“

• die besten Spaßbücher zur WM:
– Arnd Zeigler, Keiner verliert ungern, 9,95 Euro
– Lothar Beckenseeler/Karl-Heinz Vuvuzeela. Die besten Fußball-Witze zur WM, 5,90 Euro

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