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Internet und die (andere) ‚Realität‘: Wo Mr(s) Right (nicht) ist?!

Sie sind also VIP-Betreuerin der Deutschen Herren-Fußball-Nationalmannschaft im Sommer-Trainings-Camp auf Mallorca? Im besten Fall auch noch im knackigen Zustand von Anfang Zwanzig? Ich gratuliere. Dann müssen Sie hier nicht weiter lesen. Bei dieser Best-Of-Konstellation von Traummann-Dichte und Optimal-Eigen-Marktwert benötigen Sie keine Tipps für die Auffindung von Mr. Right. (Alle Herren, die das hier lesen, ersetzen die Herrennationalmannschaft einfach durch die Top-Model-Staffel und sich selbst durch Brad Pitt ;-)).

Der beste Fang-Grund? – Nicht mehr allein durch’s Leben zu gehen

Solch optimale Bedingungen sind selten und machen sich mit jedem Lebens-Jahr Richtung Weisheit rarer. Aus unserer Sicht sieht es natürlich so aus, als läge die Schuld ausschließlich bei der geschlechtlichen ‚Gegenpartei‘. Dabei sind unsere eigenen Ecken und Kanten, die wir über die Jahre ausgebildet haben, mindestens genauso hinderlich: Zu einem (scharf-)kantigen Puzzlestück passt  halt nicht (mehr) jedes x-beliebige andere Teilchen – und das ist gut so, denn schließlich ist „Weiterentwicklung“ ja eine unserer Lebensaufgaben. Andererseits grenzt das natürlich den Kreis möglicher Partner ein.

Dazu kommen die unterschiedlichen Lebenswege, wenn, so ab zwanzig, das selbstbestimmte Leben beginnt: Die Einen heiraten früh, die Anderen leben für den Job. Manche drehen auf dem Lebensweg auch noch mal um und starten neu. Kein Wunder also, dass, wenn wir auf der Zeitachse des Lebens zwischendurch mal inne halten und unsere gleichaltrigen Mitmenschen betrachten, alle irgendwo anders stehen – viele inzwischen unerreichbar für uns.

Auch die ‚Schrammen‘, die uns das Leben verpasst hat – auf Seele, Gemüt und Optik – wirken selektierend. Manche von uns kommen besser damit klar, andere tragen schwer daran. Dazu hat unsere Gesellschaft den Wunsch nach Jugend verinnerlicht, was bei vielen Menschen im Laufe der Zeit zu einer klaffenden Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild führt – und zu den Dates, die dann den entsprechenden Aha-Schreck-Effekt in sich tragen, wie bei dem folgenden Herrn, der den Schritt in die reale Welt, zu seiner virtuellen Traumfrau wagte:

O-Ton: „Eine Frau öffnete die Türe und ich hoffte, es sei ihre Mutter!“

(Die Damen haben hier sicher genug ‚Munition‘, um diese Situation auf weibliche Erfahrungswerte zu adaptieren.)

Trotz aller Stolpersteine – und den nicht ausbleibenden Enttäuschungen, die zwangsweise passieren, wenn man sich auf der Gefühlsebene mit anderen Menschen befasst (und es noch nicht Mr(s) Right ist) – wollen die Meisten von uns nicht auf einen Lebenspartner verzichten.

Doch wo suchen? In der realen Welt stehen Arbeitsplatz, Freundeskreis und Zufall zur Debatte. Der Arbeitsplatz liegt, laut einer Emnid-Studie, dabei immer noch auf Platz 1 der erfolgreichsten Kennenlern-Plätze. Ob das auch für Ihren gilt, das können Sie sicher am besten beurteilen. Der Freundeskreis ist als möglicher Fanggrund für zukünftige Partner ab einer gewissen Altersklasse nur noch bedingt geeignet: Jeder kennt jeden und anders als in dem bekannten Song ist es unwahrscheinlich, dass die tausendste Berührung aus einem / einer alten Bekannten plötzlich Mr(s) Right macht. Bleibt also noch darauf zu warten, dass uns das private Glück einfach so zufällt…

Wer also weder am Arbeitsplatz noch im Freundeskreis auf vielfältige Kontakte hoffen kann – und dem unberechenbaren Zufall nicht sein privates Glück überlassen möchte, dem rate ich dazu, seine Partnersuche im Internet zu starten. Natürlich ist die virtuelle Welt auch nicht das Schlaraffenland für Partnersuchende. Das Netz verbessert nicht den eigenen Marktwert, macht uns – und die Anderen – nicht schöner, nicht reicher, nicht schlanker, nicht mutiger…

Aber – und das ist der wichtigste Vorteil gegenüber dem realen Leben – es eröffnet sehr viel mehr Chancen. Dazu sind die ersten Schritte des Kennenlernens – weil anonymer – etwas  leichter. Allerdings ist es ‚nur‘ eine Vorstufe zum realen Treffen, das immer noch die Entscheidung bringt, ob man Mr(s) Right gefunden hat oder (noch) nicht…

Ich drücke Ihnen jedenfalls die Daumen.

Ihre

Namenszug

PS: Damit Sie auch gleich am richtigen (virtuellen) Ort mit Ihrer Partnersuche starten, geht es in der nächsten Woche um die ‚System‘-Frage: Ist für Sie eine Single-Börse  richtig oder sind sie eher der Partnervermittlungs-Typ?

Ein Kommentar

  • Frauen, Partnersuche und Älterwerden…

    Judit Alwin schreibt für Herzklopfen (neu.de) dieser Tage unter „Internet und Realität“ mehr „Tacheles“, als mancher Frau lieb sein mag. Das Thema heißt: Älter werden, reifer werden, aber auch „kantiger“ werden. So gut wie alle Männer kennen ja die Z…

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