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Keinen Erfolg bei Männern? Dann überlisten Sie Ihr Beuteschema.

keinen Erfolg bei Männern

Jetzt ist also passiert, was Pessimisten immer schon wussten: Die Beziehung von Demi Moore und Ashton Kutcher ist Geschichte. Aus den meisten Pressemeldungen trieft Schadenfreude: Hätte die fast 50-jährige doch schließlich wissen müssen, dass sie einen 16 Jahre Jüngeren nicht halten kann. Das ist schließlich wider die Natur – natürlich nur in dieser Zusammensetzung. Wäre ER der Ältere, würde sich ja schließlich niemand darüber aufregen.

Auf Online-Bild-Niveau hört sich das dann als Leser-Kommentar so an: „Tja—ne alte Tussi macht auf Teenager und kann nicht mithalten.“ Ich denke, damit ist jeder im Bilde und wir können uns wieder oberhalb der Gürtellinie bewegen und es einer Kommentatorin aus dem gleichen Forum überlassen, den Flegel abzuwatschen: „Bei Ihnen würde ich gerne einen Löffel Abflussfrei ins Internet kippen!! Wieso wird nicht auch mal über den Altersunterschied des Herrn Bruce Willis und seiner momentanen 2. Ehefrau gelästert?? Der liegt über 16 Jahre!! Ach – ich vergaß – ist ja ein Mann!! Der darf das! … Ich persönlich fand Moore & Kutcher lange Zeit phantastisch. Und jetzt wünsche ich beiden Kraft, den Trennungsschmerz zu überwinden.“

Dem kann ich nur zustimmen und hebe das Thema hiermit auf eine allgemeinere Ebene, die uns irgendwann alle mal angeht – statistisch gesehen: Danach wird inzwischen jede dritte Ehe geschieden – und das ist nur die offizielle Spitze des Eisberges. Die inoffiziellen – weil nicht verheirateten – Paare haben eine noch deutlich höhere Trennungsquote zu verzeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jeder von uns im Leben von Trennungen betroffen ist, ist also gegeben.

Warum sonst würden Partnersuch-Portale derart boomen? Der Bedarf ist hoch: Heute lebt etwa jeder vierte Mann zwischen 20 und 40 Jahren und genauso etwa jede vierte Frau zwischen 20 und 30 allein. Die meisten von ihnen sind auf Partnersuche. Doch die scheint sich für die meisten schwer zu gestalten.

Als Ursache haben Beziehungsexperten die hohen Erwartungen an mögliche Partner ausgemacht.

 

Was Frauen von Männern erwarten:

Frauen erwarten demnach einen gepflegten Mann – was offensichtlich schon zu den „hohen Erwartungen“ gerechnet wird! – und eine gewisse Selbstständigkeit. Sollte ER sich also noch von Mutti die Hemden heraussuchen lassen, hat er nach neuesten Umfrageergebnissen schlechte Karten.

Genauso kommt der Pascha-Typ nicht gut an, der jegliche Mithilfe im Haushalt verweigert. Sein Gegenstück: Der Pedant und selbsternannte „Fachmann für Alles“ ist für die Frau von heute auch keine Alternative.

Wen wundert‘s? Ich hatte ohnehin vermutet, dass beiden Extremfällen längst Ähnliches widerfahren ist wie den Dinosauriern. Aus diesen Ur-Zeiten stammen übrigens noch einige Ansprüche, die wir an Partner stellen, die uns heute eigentlich eher im Wege stehen, denn nützen: Z.B.  das Wohlgefühl, das große, starke Männer bei Frauen auslösen. War bei der Mammutjagd sicher mal vorteilhaft. Im Zeitalter der Computermaus aber irgendwie überdimensioniert. So ganz davon befreien können sich Frauen wohl nicht, doch kleine Männer haben  durchaus die Chance, mit Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen und Humor viele Zentimeter auszugleichen.

Überhaupt ist Frauen der Charakter ihres männlichen Gegenübers äußerst wichtig. Besonders mit Humor können Männer punkten, denn den interpretieren Frauen als männliche Fähigkeit, über den Dingen stehen zu können. Damit ist allerdings NICHT das Abspulen vorgefertigter Witze gemeint. Die degradieren IHN zum unkreativen und spießigen Ladenhüter.

Immerhin: Die moderne Frau hat inzwischen kein Problem mehr damit, wenn ihr Mann weniger verdient als sie selbst, haben die deutschen Sozialpsychologen Angelika Kümmerling und Manfred Hassebrauck herausgefunden. Damit sind die Forderung von Dr. Stefan Woinoff erfüllt, der gebildete und finanziell erfolgreiche Frauen dazu auffordert, ihr Beuteschema zu modifizieren und sich nicht mehr – wie evolutionär vorgegeben – nach oben zu orientieren, wo die Auswahl an Partnern gering ist, sondern auch mal einen Blick nach unten zu riskieren. Nützt aber natürlich nur, wenn die Männer das dann auch ertragen können.

Doch genau da liegt das Problem: Auf SEINER Seite. Bei ihm kratzt so ein finanziell „abfälliger“ Zustand immer noch sehr am Selbstwertgefühl. Gleiches gilt für das äußere Größenverhältnis, weshalb – nach dem kleinen 1×1 der Evolution – groß gewachsene Frauen auf dem Partnermarkt schwerer an den Mann zu bringen sind.

 

Was Männer sich von Frauen wünschen:

Was WaAktiver Humor ist es jedenfalls nicht. Ungehemmtes Lachen und Situationskomik in witzige Worte gefasst, damit demonstriert SIE Stärke und Unabhängigkeit – nicht unbedingt seine 1. Wahl.

Was aber durchaus zu begrüßen ist: Laut einer aktuellen englischen Studie muss SIE inzwischen damit rechnen, dass Männer mittlerweile ihrem Charakter ähnlich viel Beachtung schenken wie ihrer Figur. Gut so. Männer, die mit hübschen, aber inhaltslosen Hüllen zufrieden waren, waren mir immer schon unheimlich. Die besten Chancen bei IHM haben schlanke bis normalgewichtige Frauen mit geselligem Charakter.

Doch egal mit welchen Eigenschaften man auf dem Single-Markt punkten will – Partnerschaftsexperten betonen, dass man dabei realistisch vorgehen sollte. So warnt der Wiener Anthropologe Karl Grammer: „Viele Menschen überschätzen ihren Wert auf dem Partnermarkt völlig.“ Die Folge: Nicht nur das Finden eines Partners macht ihnen Probleme, sondern auch, eine bereits existierende Beziehung zu halten. Denn wer glaubt, dass er eigentlich etwas Besseres verdient hat, degradiert seinen derzeitigen Partner zur Verlegenheitslösung – und das ist der Anfang vom Beziehungs-Ende.

Nun ist es natürlich immer so, dass Studien sich auf „die Masse“ beziehen – auf „die Frauen“ und „die Männer“. Doch ich glaube, dass wir da langsam umdenken sollten: liegt doch die Chance der modernen Partnersuche in ihrer Vielfalt und ihren verschiedenen Lebens- und Liebes-Modellen. Wir haben – endlich – die Chance, eine nie gekannte Freiheit zu (er)leben und alt(backen)e Muster aufzubrechen. Das Rüstzeug, das wir dazu benötigen: Selbstverantwortung, Pioniergeist, Mut,…

 

Machen Sie doch in dieser Woche einfach mal etwas ander(e)s und versuchen Sie mal – ganz nach der Idee von Dr. Stefan Woinoff – ihr Beuteschema und damit sich selbst zu überlisten und zu überraschen!

Ihre

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2 Kommentare

  • […] runden Dein Candle-Light-Dinner ab. Unsere Musiktipps: Winelight von Grover Washington Jr., Café del Mar oder Daniel […]

  • Das stimmt vollkommen, wir sollten unsere Muster aufbrechen. Schade ist nur, dass es doch noch sehr viele Männer gibt die vor allem auf das Äußere einer Frau achten. Aber schön, dass es wenigstens langsam in die Richtugn geht, dass auch der Charakter etwas zählt. Ich denke die Vostellungen vom Partner hängen auch stark vom eigenen Alter ab.

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