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1.1 Richtig flirten

Richtig flirten
Stellt man sich die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zum anderen Geschlecht als eine Skala vor und nimmt an, ganz links ist das „nette Gespräch“ und ganz rechts das „Anmachen“ oder „Anbaggern“, so ist der Flirt genau in der Mitte. Ein Flirt ist nicht mehr als der Hauch einer Andeutung, dass da mehr sein könnte. Er will nichts und er verspricht nichts. Überlegen Sie sich nicht krampfhaft wie Sie den anderen ansprechen können, sondern seien Sie ansprechend. Dann ergibt sich ein Flirt oft ganz von selbst.
Während das „nette Gespräch“ geschlechtslos bleibt, begeben sich beide beim Flirt bewusst oder unbewusst in ihre Mann/Frau-Rollen. Sie präsentieren sich dem anderen als potenzielles Gegenstück, aber spielerisch und zunächst ohne ernste Absichten oder Hintergedanken. Wenn Sie Nichtflirter sind, trainieren Sie zuerst einmal flirten. Und das geht fast immer und überall: Mit der Verkäuferin in der Bäckerei, mit dem Bankangestellten oder mit dem Obsthändler. Könner(innen) flirten sogar mit dem Abschleppwagenfahrer oder mit der Politesse. Flirten ist ein Spiel in der Grauzone der normierten Kommunikation und liefert nur die Andeutung von Möglichkeiten. Niemand wird Ihnen daraus einen Strick drehen.

Die meisten Flirts beginnen mit einem Lächeln. Versuchen Sie, bei Ihrem Gesprächspartner nicht mehr zu erreichen, als ihm/ihr ein gutes Gefühl zu geben. Die Sozialforscherin Kate Fox, die den Flirt studiert hat, stellte fest: Den größten Fehler, den man beim Eröffnungssatz machen kann, ist, den Flirt als Anmache zu beginnen, statt einfach nur als lockere Unterhaltung.

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