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Liebes-Feng-Shui – warum es der Liebe hilft, die Altlasten zu entrümpeln

Mir ist bei einem meiner letzten Interviews zum Thema Partnersuche im Internet so richtig bewusst geworden, wie sehr sich diese Welt in den letzten Jahren gewandelt hat. Nicht so sehr intern. Da wird jede(r) Suchende auch weiterhin mit den „normalen“ menschlichen Verrücktheiten konfrontiert.

Dagegen schützt auch die modernste Technik nicht. Verrückt ist ja nicht die Technik. Verrückt ist der menschliche Faktor. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn uns kommt ja jeder ver-rückt – im Sinne von falsch platziert – vor, der von unseren eigenen Normen abweicht. Umgekehrt wirken wir natürlich genauso ent- oder ver-rückt auf jeden anderen Menschen.

Was sich in Bezug auf die Online-Partnersuche auf jeden Fall aber geändert hat, das ist ihre Wahrnehmung. Man darf heute zugeben, dass man online sucht, ohne diese seltsam mitleidigen Blicke zu ernten, wie ich sie anfangs noch ertragen musste.

Inzwischen hat man erkannt, wie nützlich die virtuelle Partnersuche ist: Die ersten Schritte online zu gehen, vereinfacht vieles. Gerade schüchternen Menschen hilft dieser Weg beim Erstkontakt. Das ist sogar inzwischen wissenschaftlich erwiesen. Doch selbst dann, wenn man nicht von Schüchternheit geplagt wird, erleichtert der virtuelle Weg einiges.

 

In der Vor-Online-Zeit war das Single-Leben ein anstrengendes Kontrastprogramm …

zwischen Hyper-Ausgeh-Aktivität, um – hoffentlich – irgendwo auf Mr(s) Right zu treffen, und einsamen Sofa-Abenden, um wieder die nötige Kraft für die andere Phase zu schöpfen. Gut, dass sich das „Menschen treffen können“ heute online steuern und planen lässt. Allein das ist schon ein Hauptgewinn.

Was uns das Internet allerdings nicht abnehmen kann, ist, dass wir immer noch – ganz real – den Mut aufbringen müssen, diese gebotenen Chancen auch zu nutzen. Das klappt natürlich dann am besten, wenn man frei ist von Altlasten. Egal, welche unerledigten Angelegenheiten an uns zerren. Eine zerbrochene Liebe, Kindheits-Traumata, Versagens-Ängste,…. Altlasten verbrauchen unnötige Energie. Um sie im Zaum zu halten. Um sie zu ignorieren. Das ist Energie, die wir eigentlich für die optimale Bewältigung unseres alltäglichen Lebens benötigen.

Ich sehe das so: Das Leben stellt uns immer wieder Aufgaben, die es für uns zu lösen gilt. Wer sich aus Angst, Faulheit oder Ignoranz weigert, sich dieser Aufgabe zu stellen, der kriegt das gleiche Thema wieder und wieder serviert. Allerdings auf dem nächsthöheren Level. Ähnlich wie bei einem Computer-Spiel. Der höhere Schwierigkeitsgrad verlangt dann natürlich nach einer noch größeren Anstrengung als beim Mal zuvor. Grund genug für einige Menschen, sich noch ‚geschicktere‘ Umgehungsmöglichkeiten zu überlegen. Das sind dann noch größere Energiefresser!

Im schlimmsten Fall kommen wir irgendwann an einen Punkt, da schleppen wir an unseren Altlasten so schwer wie der Geist des verstorbenen Partners von Ebenezer Scrooge in der Weihnachtsgeschichte von Dickens an seinen Eisenketten. So in Ketten gelegt von den eigenen Problemen, ist man für andere natürlich kaum noch ein attraktiver Partner. Macken, Neurosen oder schlimmstenfalls Psychosen sind halt keine charakterlichen Pluspunkte. Sondern unerledigte Angelegenheiten, die uns daran hindern, uns im Bestzustand zu präsentieren. …. und alles nur, weil man irgendwann mal den vermeintlich leichteren Weg gewählt hat! ?

 

Die Wenigsten von uns sind ja – Gott sei Dank – auf diesem Gebiet echte Messies.

Meist haben wir nur einige Türen vorzuweisen, die wir nicht mehr öffnen, weil es dahinter schlimm aussieht. Oder wir schauen bei der ein oder anderen zugemüllten (Gefühls)Ecke nicht mehr so genau hin und stellen einfach etwas davor, um die Misere nicht mehr sehen zu müssen. Wir haben uns einfach mal irgendwann an diesen Zustand gewöhnt. Ähnlich, wie uns auch in unserer Wohnung so manche abgeschabte Ecke oder ungenutzter Raum nicht mehr auffällt, weil wir sie täglich sehen und uns an diesen Zustand gewöhnt haben.

An so einem Punkt, an dem sich nichts mehr bewegt, kommt im Märchen gern mal eine Fee daher. Das TV-Zeitalter hat sie längst durch ein Experten-Team ersetzt, das wahlweise dabei hilft, das eigene Zuhause endlich nach Wunsch herzurichten. Oder aus Aschenputtel endlich Cinderella zu stylen.

Ich muss zugeben: Ich schaue mir solche Sendungen gerne an. Dieses Glücksgefühl der Probanden miterleben zu dürfen, ist einfach schön. Noch schöner ist es allerdings, wenn man dieses Gefühl am eigenen Leib erlebt. Das ist leichter, als man denkt, denn es sind meist die kleinen ersten Schritte, die nachher viel bewegen. Also gar nicht so sehr auf die großen Ziele des Lebens fixieren, sondern – erst einmal – mit den kleinen, sofort umsetzbaren, anfangen.

 

Ein kleiner Schritt für den Moment, ein großer Sprung für den Lebensweg!

Oft kann zum Beispiel der Entschluss, endlich gesund leben zu wollen, auch gleich noch die paar Pfunde zuviel, mit denen man sich schon so lange unattraktiv fühlt, schmelzen lassen. Das wirkt also gleich doppelt positiv auf die Ausstrahlung. Ich habe schon viele Menschen erlebt, die mit einer kleinen Veränderung im Leben – sozusagen dem Aufräumen einer Schublade – angefangen haben und dann einen kompletten Neustart hingelegt haben.

Hätten sie gleich zu Anfang über so eine Komplett-Wandlung nachgedacht, wäre ihnen das sicher unlösbar erschienen und sie hätten gar nicht erst den ersten Schritt getan. Überlisten Sie sich also einfach selbst mit der Taktik der kleinen Schritte.

So, wie meine folgende Kundin. Eine Frau mittleren Alters. Sie hatte schon im Vorfeld unseres Kennenlernens beschlossen, ihrer Gesundheit durch mehr Sport und guter Ernährung auf die Sprünge zu helfen. Dabei hatte sie „ganz automatisch“ auch einige überflüssige Pfunde verloren und entsprechend an Selbstbewusstsein gewonnen. So sehr, dass sie sich einen richtigen Neustart wünschte und sich Hilfe bei mir holte. Ich habe ihr ein Catwalk-Training verordnet, ein richtiges Model-Training, wie es auch die Profis absolvieren, mit einer zusätzlichen Typberatung, um auch äußerlich in Bestform zu kommen.

Tatsächlich hat sie sich einige Wochen später als Model auf eine richtige Showbühne getraut und sich bei einer Charity-Modenschau vor Publikum gekonnt präsentiert. Ein umwerfender Erfolg. Vor nicht allzu langer Zeit wäre das für sie undenkbar gewesen. Dank des Trainings hat sie eine sehr viel selbstbewusstere Haltung gewonnen. Das gilt sowohl für ihre Körperhaltung als auch für ihre innere Einstellung. Wer sich je mit der Körpersprache beschäftigt hat, der weiß, wie sehr beides zusammenhängt und voneinander profitiert.

Dieses Beispiel zeigt doch, dass wir jederzeit im Leben unser besseres Ich wieder hervorholen können. Manchmal benötigt man einen kleinen Schubs vom Schicksal, manchmal Hilfe von außen. Im Leben lernt man ja bekanntlich nie aus – genau das macht es ja auch so spannend! – und deshalb gibt es (immer) viel zu tun. Packen Sie es an?

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