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Wann ist ein Mann kein Mann?

Normalerweise sind mir ja Evelyn Holsts altbackene Altweiber-Ratschläge in der Samstags-Bild („Evas Welt”) ein bisschen zu dröge. Diesmal hat sie aber den Nagel auf den Kopf getroffen, und mir bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als die werte Kollegin zu zitieren:

Wann ist ein Mann kein Mann?
Ich habe im Freundinnenkreis mal herumgefragt, was sie an ihren Männern unmännlich, weichlich, total unerotisierend finden:

Wenn er der Einzige im Pilates-für-Anfänger-Kurs ist und dabei ein Stirnband trägt.
Wenn er ausflippt, weil im Urlaub sein Lieblingsfön kaputt geht. Nicht wahr, Liebling?
Wenn er vergessen hat, wie man im Stehen pinkelt.
Wenn mitten auf der Autobahn ein Reifen platzt und wir auf den ADAC warten müssen, weil er seine frische Maniküre nicht ruinieren will.
Noch schlimmer: wenn er auch ohne Maniküre zu ungeschickt wäre, einen Reifen zu wechseln.
Wenn sein Bandscheibenvorfall so hartnäckig ist, dass wir leere und volle Bierkästen selber schleppen müssen.

Uns ist wirklich nicht zu helfen. Schließlich haben wir ja den Männern den Kampf angesagt, nehmen ihnen die Jobs weg, schrauben selbst unsere Regale zusammen, liegen beim Sex oben.

Und dann regt sich eine Freundin von mir darüber auf, dass ihr Ehemann seit der Anschaffung einer neuen Espressomaschine fünf Lattes täglich trinkt und ständig mit einem Milchbart herumläuft. „Kann er nicht wie ein richtiger Kerl seinen Kaffee schwarz trinken?“

Mannsein ist auch kein Zuckerschlecken mehr.

Sagt Eva. Wohl wahr. Und einer, der wie Tiger Woods nach alter Manier die Sau raushängen lässt, hat erst recht nichts zu lachen. Der muss nämlich dann wie ein ‚Bettelmönch‘ Abbitte für seine Schandtaten leisten. Beschreibt Timo Lokoschat in der abendzeitung sehr schön:

Der Tiger wird zum Bettvorleger

Der Golf- und Sexstar Woods entschuldigt sich öffentlich – und tritt in einer bizarren Zeremonie demütiger als ein Bettelmönch auf:
Wer nicht wusste, um was es geht, konnte den Eindruck gewinnen, hier gestehe jemand den Mord an Jesus. Tiger Woods (34) hat sich öffentlich zu seinen Sünden bekannt. „Ich möchte mich zutiefst für mein unverantwortliches Verhalten entschuldigen“, sagt er in Florida zerknirscht, mit dünner Stimme und leerem Blick. „Ich bin mir des Schmerzes klar, den mein Verhalten verursacht hat.“

Also welches Verhalten noch gleich? Ach ja: Woods hatte seine rege Einloch-Tätigkeit zeitweise vom Golfplatz in fremde Schlafzimmer verlagert und seine Ehefrau Elin Nordegreen betrogen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Doch was sich jetzt im Hauptquartier des Golfverbandes vor dunkelblauen Samtvorhängen abspielt, ist so übertrieben pathetisch, dass dagegen selbst die Antrittsrede von US-Präsident Barack Obama wie ein Kantinengespräch wirkte. Zur endgültigen Selbstkasteiung fehlt eigentlich nur noch, dass sich Woods mit einem Strick selber den Rücken auspeitscht …

Auf youtube gibt es den Spaß natürlich auch zu sehen:

Aber viel besser ist das hier:

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