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Die Probe aufs Exempel

Liebesurlaub als Pärchenprüfung

LiebesurlaubIhr wisst ja, wie das ist mit einer neuen Liebe: Wir schweben quasi 24/7 auf Wolke Sieben, knutschen bis wir wunde Münder haben, und unsere Hände sind wie durch Zauberei aneinandergeklebt. Und so gehen wir durchs Leben; mit rosa Herzchen in den Augen und einem mehr als erfüllten Liebesleben. Die Krone wird der kuscheligen Zweisamkeit dann durch einen gemeinsamen Liebesurlaub aufgesetzt. Am besten irgendwo in der Sonne: Weißer Strand, azurblaues Meer… Im Grunde sollte nur genug Möglichkeit bestehen, nackt aufeinander zu liegen, jederzeit ungestört turteln und knutschen zu können,  und dies durch gutes Essen und eine knackige Sommerbräune zu vervollständigen. Ich sag’s euch… SO SCHÖN ist das!

Ab wann darf ich?

Bei der Frage, wann man zum ersten Mal gemeinsam in den Urlaub fahren „darf“, scheiden sich wie bei so vielen Beziehungsthemen die Geister gewaltig. Ja, wann darf man denn nun? Wenn ein Pärchen fisch verliebt ist, und schon nach ein paar Wochen gemeinsam zur türkischen Riviera aufbricht, was soll denn dagegen einzuwenden sein? Ich stelle mal die gewagte Behauptung auf, dass diejenigen, die Verfechter der „man-muss-sich-erst-richtig-gut-kennen“ Theorie sind, auch diejenigen sind, bei denen der erste Urlaub mit Schatzi nicht ganz so optimal gelaufen ist wie er vielleicht sollte. Ich für meinen Teil denke mir, es ist vollkommen Schnuppe, wann ein Paar das erste Mal in den gemeinsamen Urlaub aufbricht, denn eine neue Erfahrung ist es für beide so oder so. Man kann eben nicht mit jedem in den Urlaub fahren, jeder ist ein anderer Urlaubertyp, und meistens ist es genau das, was über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Die Urlaubertypen

Generell gibt es mal drei verschiedene Urlaubertypen. Da wären zum einen die „Entspanner“. Für die Entspanner (gerne Pauschalreisende mit all-inklusive Paket) ist es absolut kein Problem, zwei Wochen lang jeden Tag den essen-sonnen-essen-sonnen-essen-trinken-schlafen-Rhythmus einzuhalten. Wie der Name schon sagt, steht die absolute Entspannung für diesen Urlaubertyp im Vordergrund. Das höchste der Gefühle wäre für diese Menschen, wenn sie sich zu einer Partie Boules oder Bogenschießen aufraffen.Wenn, dann aber bitte nur im 30-Meter-Radius um die Sonnenliege. Auf der anderen Seite gibt es da noch die „Entdecker“. Für den Entdecker wäre es unvorstellbar, den ganzen Tag untätig in der Sonne zu brutzeln. Am liebsten reist er mit Rucksack, schläft jeden Tag an einem anderen Ort, um sich so viel wie möglich anschauen zu können, fotografiert, liest Reiseführer, kocht mit Einheimischen. Und dann gibt es noch die „Mischlinge“. Mischlinge können beides, und wollen vor allem auch beides. Ein bisschen faulenzen und relaxen muss definitiv sein, aber so ganz ohne die Umgebung erforscht zu haben, will dieser Urlaubertyp dann das Land doch auch nicht verlassen.

Drum prüfe wer sich ewig bindet…

… ob er auch einen gemeinsamen Urlaubsnenner findet! Der Grund, warum Paare oft so viel Angst vor dem ersten gemeinsamen Urlaub haben ist der, dass ein Mensch im Urlaub nochmal ganz anders sein kann als „in echt“. So kann es passieren, dass Hasi und Schatzi zusammen nach Thailand fliegen, wohl wissend, dass beide in ihrer Freizeit sehr aktiv sind, und sich dann herausstellt, dass Hasi am liebsten jeden Tag am Strand massiert werden will, während Schatzi schon mit Rucksack und Kamera ausgestattet in den Startlöchern für die Tagesexpedition steht. In den meisten Fällen ist hier Zoff vorprogrammiert. Verständnislosigkeit auf beiden Seiten führt zu gedrückter Stimmung beim Abendessen, und beim Frühstück, und beim Mittagessen, und überhaupt… „So hatte ich mir das nicht vorgestellt“ denken sich beide, und nicht selten gehen sich Hasi und Schatzi in den zwei Wochen, die eigentlich ein Liebesurlaub hätten werden sollen, so dermaßen auf den Wecker, dass sie spätestens bei Ankunft am heimischen Flughafen genug voneinander haben und erst einmal getrennte Wege gehen.

Reden ist Gold

Wie so oft in unserem Leben verpassen wir auch hier oft die Möglichkeit, miteinander zu sprechen. Fast so als wäre es etwas Verbotenes. Wenn wir die Urlaubsproblematik mal nüchtern betrachten, geht es doch schlicht und einfach nur darum, zu wissen, was der Andere vom Urlaub erwartet. Nun ist es natürlich auch mit Reden schwierig, die beiden Extreme (und hier gibt es genug, die auf Teufel komm raus nicht von ihrer Einstellung abweichen möchten) friedlich zusammenzubringen. Wenn wir miteinander reden kennen wir die Erwartungshaltung unseres Partners und können uns entscheiden, ob diese für uns hervorragend passt, akzeptabel ist und wir ein bisschen flexibel sind, oder ob wir so ganz und gar nicht gewillt sind, diese Erwartungshaltung zu erfüllen. Vielleicht sind wir dann, im frisch verliebten Zustand, sogar gewillt, des Partners zuliebe von unserer Vorstellung ein klein wenig abzuweichen – der ein oder andere Kompromiss lässt sich in einer Beziehung wohl nicht vermeiden.

Realitätsschock

So wunderschön der erste gemeinsame Urlaub auch sein kann, eine Garantie für eine schöne Zeit gibt es nicht. Gerade bei ganz frisch verliebten Paaren, die mit großen Erwartungen in den Liebesurlaub aufbrechen, kommt die Ernüchterung oft recht schnell. Es ist einfach etwas anderes, einen Menschen 24 Stunden am Tag um sich zu haben, als ihn alle paar Tage mal abends zum DVD schauen auf dem Sofa liegen zu haben. Wenn Schatzi 14 Tage am Stück bei jeder Mahlzeit schmatzend und spritzend die Spaghetti Mare in sich reinsaugt, fällt Hasi das wohl schneller unangenehm auf als im heimischen Alltag. Jedem frischen Pärchen sollte also bewusst sein, dass sie ihren Partner noch näher kennenlernen werden als bisher – in allen Lebenssituationen. Das kann durchaus sehr förderlich für die Beziehung sein, es kann allerdings auch passieren, dass wir in einen Realitätsschock verfallen.

„Wenn es im Urlaub klappt, klappt es auch mit der Liebe!“ – keine Ahnung ob man das so sagt, aber ich denke es steckt viel Wahrheit darin. Dass Paare hier und da unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen haben ist völlig normal. Im Alltag fällt es uns oft leichter, diesen Störfaktoren aus dem Weg gehen zu können. Wenn wir nun aber ein paar Wochen lang Tag und Nacht aufeinander hängen, funktioniert das schon nicht mehr so gut. Gleichzeitig lernen wir hier sehr schnell, wie sehr wir in der Lage und auch bereit sind, für den Partner Kompromisse einzugehen, und können so entscheiden, ob wir das weiterhin wollen oder nicht. Im Optimalfall funktionieren wir sowohl im realen Leben als auch im Urlaub als eingespieltes Team – wie Arsch auf Eimer eben, oder vielmehr Sandelsieb auf Eimer.

xoxo_Carrie

 

© Shutterstock 

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