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Die Rechnung bitte!

Wer bezahlt beim ersten Date?

Erstes_Date_wer_bezahltEs ist eine der großen Fragen beim ersten Date: Wer bezahlt? Bezahlt er alles? Jeder das was man hatte? Halb halb? Ist das eine Frage von Anstand? Spielt unsere gute alte Freundin Fräulein Emanzipation hier eine Rolle? Kann man die Frage vielleicht nicht pauschalisieren, und muss sagen „es kommt darauf an“? Ein Jahr Dating, und ich bin mir selbst bei, Beantworten dieser Fragen nicht ganz sicher. Also habe ich nachgefragt.

Ich übernehme das!

Auf den ersten Blick ist es eindeutig: Der Mann sollte bezahlen. Das zumindest sagen 68% der Befragten Nur 23% sind für die Version „halb halb“, gerade einmal 6% finden, dass jeder zahlen sollte was er hatte, auf den Cent genau. Aber was steckt dahinter? Wie viel interpretieren wir in diese Frage hinein? Geht es hier tatsächlich nur darum, dass jemand etwas bezahlt, oder geht es um Grundsätze und Lebenseinstellungen?

Man ist beim ersten Date. Angeregte Unterhaltungen, ein paar Gläser Wein, es knistert ein wenig. Dann kommt die Rechnung, ein Knackpunkt. Tatsächlich kann sich in diesem Moment einiges wenden. Nicht des Geldes wegen, sondern wegen der Art und Weise wie man damit umgeht. An diesem Punkt ist das Wichtigste: Es muss selbstverständlich sein, egal was man tut. Ob es eine Selbstverständlichkeit ist sagt dann nämlich bereits einiges über die beiden Datenden aus. Beide zücken den Geldbeutel, er bezahlt für beide. Warum nicht? Muss man wirklich in den Prozess des ‚eingeladen Werdens’ immer etwas hineininterpretieren? Kommentare einiger weiblicher Befragten zeigen, dass Frau häufig ein Abhängigkeitsverhältnis befürchtet. Sie befürchten, etwas schuldig zu sein. Aber warum? Es ist nur ein Essen, ein Drink, ein Kaffee am Nachmittag. Es ist keine Kreuzfahrt durch die Karibik. Wir stehen nicht in des Mannes Schuld, nur weil er uns eine Pizza spendiert hat.

Einmal „Flow“ bitte!

Die Frage wer was wann bezahlt, muss im Optimalfall nicht gestellt werden. Wenn der Flow stimmt. Die Selbstverständlichkeit. Ich bezahle gerne für mich selbst, wenn es sich eben so ergibt. Ich lasse mich auch gerne einladen, ohne davon auszugehen, aber auch ohne mich dafür schlecht zu fühlen. Schlimm wird es nur dann, wenn peinliche Momente entstehen. Wie bei meinem Date mit Sebastian. Das Date war nicht überragend, aber auch kein Komplettreinfall. Mit dem Satz „ich bestehe ja auf feinste Cuisine“ schleppt er mich in einen schicken Italiener. Wir essen, unterhalten uns, die Rechnung kommt. Er nimmt die Rechnungsmappe an sich, sieht hinein, schließt sie wieder, starrt verträumt im Raum herum. Das wiederholt er. Oft. Nach dem fünften oder sechsten Mal beginnt er, dazu „düdüeldüüüü düdüdeldüüüü“ vor sich hin-zu-summen. Es ist mir unfassbar peinlich. Ich schlage vor die Rechnung zu teilen. Er sieht mich entsetzt an und sagt: „Aber deine Pasta hat 2,50 Euro mehr gekostet!“ DAS nenne ich einen peinlichen Moment! Kein Flow anwesend.

Wir denken zu viel. Wenn er bezahlt, was erwartet er dann von mir? Ich habe einen guten Job und kann selber für mich aufkommen, dazu brauche ich keinen Mann. Wenn ich bezahle, denkt sie, ich sei ein Macho. Ich bezahle lieber nicht für sie, nicht dass ich sie in ihrem Stolz kränke. Sie zahlt selbst… scheiße ich glaube das war’s. Denkt mal zurück an ein Date, an das ihr euch immer wieder gerne erinnert. Es war einfach perfekt. Wurde hier die Frage wer was bezahlt hinreichend diskutiert? Sicherlich nicht. Es ist einfach passiert. Meistens, wie die Erfahrung zeigt, ist diese Reibungslosigkeit gegeben, wenn einer der beiden bezahlt. Kein Rechnungsauseinandergefiesele, keine peinlichen Momente, in denen man sich überlegt wer wie viel und ob überhaupt. Einer begleicht souverän die Rechnung und der Abend kann weitergehen. Und da wir alle etwas altmodisch gestrickt sind, ist dieser jemand meist der Mann.

Fakten und Interpretation

Wir Frauen neigen zu Interpretationswahn. Er hat mich nicht zum Kaffee eingeladen – was bedeutet das? Mag er mich nicht? Macht er das nie? Die Aussagen der Männer sind eindeutig: Wenn Mann beim Date nicht bezahlt, heißt das entweder, dass er die Frau nicht wiedersehen will (40%) oder aber, dass er der Emanzipation ihren Spielraum gewähren möchte (36%). Weitere 32% der Männer halten die Frage danach, ob sie eine Frau beim ersten Date einladen oder nicht, schlicht für unnötig. Sie machen es einfach nicht. Aus Prinzip.

Frau interpretiert breitflächiger: Nicht eingeladen zu werden wird auf Platz 1 mit „keine Manieren haben“ gleichgesetzt. Es folgt: Er ist ein Geizkragen. Ein peinlicher Moment – für ihn! Lediglich 20% der Frauen setzen das selbst zahlen der Rechnung mit mangelndem Interesse gleich. Ebenfalls nur 14% sagen: Ob er bezahlt oder nicht, ist mir vollkommen egal. Interessant ist auch, dass für immerhin 12% der Frauen die Tatsache, selbst zahlen zu müssen, dazu führt, dass dies das letzte Date mit dem Herzbuben war.

Wie wird es denn nun gemacht?

Ob es auf diese Frage ein eindeutige Antwort gibt? Nein. Man kann nicht mal mehr auf das gute alte „Knigge sagt, dass…“ zurückgreifen. Der gute alte Knigge sagt dazu nämlich nichts. Ich persönlich gehöre ja zu den Verfechterinnen der „Mann-zahlt-Version“. Nicht weil ich kein Geld habe, nicht weil ich mich gerne kaufen lasse, sondern einfach nur, weil es einfach ist. Dies natürlich nur dann, wenn der Abend ein Erfolg war. Entpuppt sich das Date als komplettes Disaster, macht wohl ein peinlicher Moment mehr oder weniger den Bock auch nicht mehr fett. Man zahlt getrennt und geht getrennte Wege. Aber wenn es nett ist? Welchen besseren Aufhänger könnte Frau haben, einen schönen Abend noch nicht enden zu lassen? „Danke für das schöne Essen! Komm, wir gehen noch auf einen Absacker in meine Lieblingsbar. Geht auf mich!“

xoxo_Carrie

 

Im Text erwähnte Angaben wurden aus einer eigens angefertigten Umfrage via surveymonkey.com ermittelt

 

 

13 Kommentare

  • Ich finde, es gibt keine größere Peinlichkeit für einen Mann als bei einem Date nicht anzubieten die Rechnung zu übernehmen. Ich selbst handhabe es so, dass ich es anbiete oder andeute selbst zahlen zu können. Aber wenn er einfach ok sagt und mich zahlen lässt, ist er bei mir durchgefallen. Das zeigt, dass er nicht imstande/gewillt ist eine Familie zu versorgen. Emanzipation hin oder her, aber Kinder gebären können nunmal nur Frauen und meistens sind auch sie diejenigen die zumindest die erste Zeit Zuhause mitm Kind bleiben. Und wenn der Mann in dieser für eine Frau sehr sensiblen (da abhängig vom Mann) und für die ganze Familie sehr wichtigen Zeit nicht sein Kind und seine Frau versorgen will/kann, ist er einfach ein schlechter Partner und Vater. Punkt.

  • Ich hatte jetzt schon wirklich viele Dates, sowohl im Inland als auch im Ausland, und wurde bisher immer von den Mädels angesprochen und eingeladen, musste noch nie irgendetwas bezahlen und die Damen haben wirklich ausnahmslos alle nach einem 2. Date gefragt. Kenne es gar nicht anders. Ich revanchiere mich aber immer beim 2. Date (oder zumindest versuche ich es, manche sind echt sehr großzügig, dann gibt es halt einen „Rechnungstanz“ oder ich gehe heimlich zum Kellner und zahle da).

    Eine Frau die jedoch erwarten würde, dass ich für sie zahle, würde ich niemals wieder sehen; habe aber zum Glück so jemanden noch nie kennengelernt.

  • Also ich habe eine lange Erfahrung als Zahlerin und Emanzipierte hinter mir. Was dabei rauskam? Dass ich vor allem Männer dazu erzogen hatte, dass diese nicht mal mehr ihren eigenen Kram in der Beziehung zahlen wollten und es einfach genossen haben, dass ich zahle. Das ist keine Seltenheit. Will man wirklich einen netten Kerl daten, dann sollte der anbieten zu zahlen. Nicht aus Prinzip, nicht weil er getestet wird und auch nicht weil er was erwartet, sondern weil er nett ist. Die Frau sollte a) darauf gefasst sein zmdst. selbst zu zahlen – normal sollte der Einladende auf jeden Fall zahlen. Denn man sollte nicht voraussetzen, dass ein anderer gerade dann Geld hat, wenn man selbst welches für ein Essen übrig hat oder ausgeben will. Anbieten braucht man es nicht – wenn man nur für sich zahlen will oder eingeladen werden will. DAS ist unhöflich. Das Frau auch bezahlen kann – finde ich ok. allerdings eben nicht, dass der Gegenüber meint er müsse es nicht tun. Emanzipation ist ne feine Sache – aber soweit dass ein Mann nach dem Abendessen bei der Freundin bereits wie ne Freundin – die Küche schön wieder sauber macht und man sich denkt „hey – das Abendessen ausgeben hat sich mega gelohnt – meine Küche ist blitzeblank“ ist ja auch nicht der Fall. Auch nicht, dass ein Mann sich Sorgen um die Sauberkeit im Haus macht indem er sich aufhält. Das ist immer noch Frauensache. Wird man länger ein Paar bleiben ist es auch für die Familiengründung schon mal ein wichtiger Vorreiter zu sehen, ob er entweder eine prima Bindungsperson – nicht nur Bezugsperson – für das Kind/Baby sein wird – oder ob er einfach nur ein Kostenfaktor mit Mehrarbeit für die Familie darstellt. Das genau in 50/50 aufteilen geht eh nicht gut, weil das Baby meist die Bindungsperson zu 100% favorisiert und die Bezugsperson ist meist nur als Ergänzung ok – schon allein da – weil das ganz natürlich heraus schon allein durch die physischen Gegebenheiten die Frau ist – die dem Baby am Vertrautesten ist und Mutterhormone ohne Ende hat, die sie nicht vom Baby trennen können – ist es gut zu wissen ob man in der Zeit einen guten Ernährer als Kindsvater haben wird – oder einen Geizhals, der noch wegen dem Haushalt nervt und emotional meist auch geizig ist – mit der nächsten Rate im Kopf die zu zahlen ist – hält sich eine Kindererziehung nämlich recht schlecht aus. Daher – ist es sicher gut, eine Frau – zahlt gern auch mal etwas mit und kann auch mitverdienen und sich selbst durchaus ihren eigenen Mist zahlen usw…aber Emanzipation bedeutet auch seine Ressourcen gut verkaufen zu können und das – ist nunmal auch die körperliche..auch wenn das keiner essentiell so zugeben mag…Dazu sollte man als Frau stehen. Sex und Beziehung kosten einfach Geld und vieles was die Frauen dazu beitragen und sollen – kostet. Da kann der Mann sicher auch mal zeigen, dass er dazu auch was beiträgt. Ein ansprechend gekleidete Frau und ihr ganzer Schnickschnack für einen schicken Abend – kostet auch mehr Geld als ne Dusche Boxershorts und etwas Aftershave. Oder wollen die Männer dann in Zukunft lieber den Typ Tomboy daten, der auch nur mit Boots oder dem Arbeitsanzug daherkommt und ungeschminkt und grad mal rasiert und mit Deo oder n Tupfer Parfüm daherkommt und im Haushalt einfach eher messi ist und so weiter und so fort? Denke mal nicht…

  • Eine Frau die von mir erwarten würde beim ersten Date zu bezahlen, wäre bei mir durchgefallen. Einerseits wäre ich mir nicht sicher, ob sie nur auf einen Freigetränk, Eis, oder was auch immer aus wäre, andererseits können emanzipierte Frauen für sich selbst sorgen und müssen sich nicht kaufen lassen. Und bitte, wer das Argument „Das war schon immer so, das gehört sich so“, benützt, lebt in der Vergangenheit. Räder waren früher auch aus Holz…

  • In meiner Welt erwarte ich von einem Mann, dass er zahlt. Alles andere sind für mich schlechte Manieren. Bei einem ersten Date achte ich darauf nur eine Kleinigkeit zu trinken und zu essen, sodass es mit der Rechnung von ca. 8 € nicht unzumutbar für das Gegenüber ist, diese zu übernehmen. Wenn er diese geringe Summe nicht für mich aufbringt, ist er durchgefallen, denn meist sind das aus Erfahrung die Geizkragen mit schlechten Manieren, die keiner haben will.

    P.S. Ich kann es mir locker leisten, einen Mann einzuladen und es würde mir überhaupt nicht wehtun. Ich verdiene meist mehr als der Mann, der mir gegenüber sitzt aber es ist eine Frage des guten Stils.

  • Ich finde, es IST eben einfach so und gehört sich so, dass die Frau mir abends dann noch Oralsex zu liefern hat. Nicht, weil ich es mir nicht selbst genausogut besorgen kann. Nicht deshalb nicht, weil ich der Frau danach was schuldig wäre, denn das bin ich nicht! Einfach, weil es es IST und es sich von altersher so gehört!

    Aber jetzt im Ernst:
    Der Artikel betrachtet das Thema indifferenziert:

    Unterschieden werden müssen Situationen, in denen man sich gegenseitig schon eine Weile kennt und dann mit dem ersten Date die Beziehung vertiefen will. Man weiß bereits vorher, dass man sich mag und auch danach noch befreundet sein wird. Egal, wies ausgeht.

    Heutzutage indes, ist es aber üblich, sich beim ersten Date erst seit 4 Zeilen aus dem Internet zu kennen. Und hier ist es einfach vermessen von einem Geschlecht vorauszusetzen, dass das andere schön die Rechnungen für die vielen Essen bezahlt. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich beidseitig nach dem ersten Date wiedersehen will, liegt bei der Schnelllebigkeit des Internets (Madame hat bereits wieder 50 neue Aspiranten auf erste Dates und Abendessen; Mann, wenn er geschickt ist, auch 2) bei gefühlten 5%. Und da sollen wir dann für jede Frau, die wir nicht kennen, die wir höchstwahrschenilich nie wiedersehen werden, immer schön bezahlen? Klar. Die Beziehung ist eben einfach beim ersten treffen eines Internetmenschen noch nicht so tief, dass diese Romantik angebracht wäre. Die Kids interessieren sich an diesem Punkt noch ’nen scheiß füreinander. Frauen haben hier keine Empathie: Stellten sie sich vor, dass Männer kollektiv von ihnen erwarteten, sie sollten für alle 20 Date-Abendessen während eines Singlejahres die Rechnung zahlen, würden sie uns den Vogel zeigen. WIe in anderen Bereichen auch: Wenn Männer von Frauen althergebrachte Dinge erwarten, ziehen sie ja zurecht auch die E-Karte und fragen uns, ob wir nicht mal in der Jetztzeit ankommen möchten.

    Dazu kommt der Aspekt der Rosinenemanzipation. Frau will unabhängig sein , gleiche Bildung, Berufe und Bezahlung, was richtig so ist, dann aber im Gegenzug bei den behaglichen Dingen der alten Muster verweilen, aus Trägheit! Versteckt unter dem Argument der Romantik (defug?!) und mit Absurditäten wie „Männer wollen sich von uns gebraucht fühlen.“ gerechtfertigt. Ich freue mich, wenn ich gebraucht werde, wenn eine Frau mit ihren Sorgen, Gefühlen und schönen Aspekten ihres seins auf mich zukommt und will, dass ich diese Dinge weiß und mich um Rat fragt, zB. Nicht, weil sie stoisch erwartet, ich würde irgendwas bezahlen. Denn darum geht es doch: Nur, weil wir wissen, dass viele Frauen es in ihrer Dekadenz als SELBSTVERSTÄNDLICH sehen, eingeladen zu werden, tun wir’s (erst Recht) nicht! Weil das nunmal fehlende Dankbarkeit suggeriert.

    Und wenn die Frau deutlich mehr verdient… Warum sollte sie dann nicht auch im Sinne des Ausgleichs die Rechnung zahlen? In der Regel hat der Mann auch anfahrtskosten, etc. Es geht nicht um eine Kostenaufstellung. Es geht darum, dass es nicht okay ist, irgendwas dogmatisch als gegeben vorauszusetzen und als selbstverständlich zu nehmen. Denn das ist verletzend und wird immer unseren Widerstand provozieren. Wirkliche Romantik findet auf tieferen Leveln des Herzens statt. Nicht bei diesem oberflächlichen Geplänkel.

  • Dass es sich jemand nicht leisten kann, ein Glas Bier oder Wein zu bezahlen, ist wohl eher die Ausnahme. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Frau beim ersten Date zahlen muss. Nicht, weil ich sie ausnutzen möchte oder weil ich es mir nicht leisten kann. Ich finde, es zeigt Anstand und Respekt, wenn die Frau zahlt. Andersrum hat man schnell den Eindruck, die Frau ist geizig oder nicht interessiert. Bei meinem letzten Date hat die Frau gezahlt, als ich auf der Toilette war. Das fand ich super. Da gab’s keinen peinlichen Moment und keine Diskussionen. Beim zweiten Date zahle ich dann auch gerne.

  • Ich denke es geht auch weniger um das Geld an sich, sondern um die Geste 🙂

  • Ich denke darauf kommt es doch garnicht an. Wenn man zu einem Date geht, dann hat man das Geld, oder man pumpt es sich von Freunden. Es ist natürlich peinlich wenn man ohne Geld zum Date geht. Absagen will man ja auch nicht, dann ist sie weg. Eine andere Möglichkeit ist gleich am Anfang zu sagen, das man kein Geld hat. Tipps fürs erste Date hier:

  • Genau deiner Meinung, sehr galant gelöst 🙂 Revanche inbegriffen

  • Dass es sich jemand nicht leisten kann, ein Glas Bier oder Wein zu bezahlen, ist wohl eher die Ausnahme. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass der Mann beim ersten Date zahlen muss. Nicht, weil ich ihn ausnutzen möchte oder weil ich es mir nicht leisten kann. Ich finde, es zeigt Anstand und Respekt, wenn der Mann zahlt. Andersrum hat man schnell den Eindruck, der Mann ist geizig oder nicht interessiert. Bei meinem letzten Date hat der Mann gezahlt, als ich auf der Toilette war. Das fand ich super. Da gab’s keinen peinlichen Moment und keine Diskussionen. Beim zweiten Date zahle ich dann auch gerne 😉

  • Hallo Robin,

    erst mal Danke für den ausführlichen Kommentar 🙂 Ted Mosby ist eben ein wahrer Könner, da hast du recht. Bei einem Date hole ich IMMER meinen Geldbeutel raus, ich finde es schrecklich wenn Frau nur da sitzt und ihre Taten quasi schreien: „Na los! Zahl du! ICH zahle bestimmt mein eigenes Essen nicht!“ Geldbeutel rausholen drückt aus: Ich könnte selbst bezahlen, wenn du es nicht tust. Das ist taktisch klug!

    Mehr Szenarien hätten den Rahmen wohl gesprengt, aber es stimmt. Kann natürlich auch sein, dass er es sich aus welchen Gründen auch immer nicht leisten kann. Das ist eine andere Geschichte und fällt somit raus. Es geht ja nicht um das Geld an sich, sondern um die Geste. Ehrlichkeit ist in jedem Fall ein Pluspunkt, wie du schon sagst weiß man so oft eher, auf was man sich einstellen kann. Vor allem bei ersten Dates wird so viel missinterpretiert. Leider.

    Trinkgeld ist ein großartiges Thema, bei dem es tatsächlich sehr viel zu analysieren gibt. Ich werde mir deinen Artikel gleich mal zu Gemüte führen 🙂

  • Ich denke, die Ted-Mosby-Variante ist die stimmigste: Der Mann darf ruhig bezahlen, aber die Frau sollte zumindest anbieten, ihren Teil zu bezahlen (oder die Hälfte). Dann sind beide zufrieden: Der Mann muss sich nicht ausgenutzt vorkommen, weil die Frau von vorneherein erwartet hat, dass er bezahlt, und die Frau hat die Feministin in sich beruhigt 😉

    Ein Szenario fehlt hier: Was ist, wenn der Mann es sich schlicht nicht leisten kann, für beide zu zahlen?

    Ich hatte die Situation bei Date 1 mit meinem Ex, ich Studentin, er in einer Lehre. Er verdient in seiner Ausbildung wirklich VERDAMMT wenig Geld, daher waren die zwei Bier, die er getrunken hat, schon ein großes Opfer. Wenn jetzt meine beiden auch noch dazu gekommen wären…

    Ich fand es gut, dass er das genau so gesagt hat. „Ich würde dich gerne einladen, aber ich kann es mir leider momentan nicht leisten“ – fand ich gut! Die Ehrlichkeit, und dass er es zugegeben hat. Wäre er einfach schweigend davon ausgegangen, dass ich meinen Teil selbst bezahle, hätte ich mir bei aller Emanzipation schon Gedanken gemacht. Mag er mich nicht, fand er das Date blöd? So war ich erleichtert. Im Nachhinein betrachtet war das eins der wenigen Dinge vor und während der Beziehung, die er richtig gemacht hat…

    Eine Sache wurde noch gar nicht angesprochen: Wenn er die Rechnung übernimmt, wie wirkt die Menge des Trinkgeldes auf seine Angebetete? 😀 Darüber hab ich mich mal ausgelassen: http://robinsurbanbarstories.wordpress.com/2012/11/05/welcher-trinkgeldtyp-seid-ihr-typ-5-die-halfte-eines-paares/

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