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Sag's durch die Blume!

Wie viel Romantik tut einer neuen Liebe gut?

live your dream, love conceptAls ich damals mit meiner ersten großen Liebe zusammen gekommen bin, stand Romantik bei uns auf der Tagesordnung. Wir schrieben uns regelmäßig süße Postkarten, er schenke mir Rosen und ich ihm kleine Kuscheltiere. Man muss dazu sagen, wir waren süße 17 Jahre alt und bis über beide Ohren ineinander verknallt. Mit der Zeit wurden solche romantischen Gesten immer seltener und ich vermisste sie fürchterlich. Es war nicht so, dass mein Freund mich weniger liebte als am Anfang, er musste mir seine Liebe nur nicht länger beweisen. So sah er das jedenfalls. Ich hingegen warf ihm vor, dass mir die Romantik in unserer Beziehung fehle. Geändert hat es nichts: Die großen Gesten blieben weiterhin aus und dennoch waren wir noch für eine sehr lange Zeit ein Paar.

Große Gesten statt großer Worte

Heute – viele Jahre später und ich um einiges reifer – muss ich sagen, dass mir solche romantischen Liebesbeweise nicht mehr so wichtig sind wie damals. Ich habe Männer kennengelernt, dir mir in den ersten Wochen die Sterne vom Himmel holen wollten, aber bei den ersten Schwierigkeiten still und heimlich die Biege gemacht haben. Und dann gab es solche, die mir auf ganz leise Art gezeigt haben, dass sie mich mögen. Sie reparierten mir mein Auto, brachten den neuen Badezimmerspiegel für mich an und richteten meinen Computer ein. Diese Männer waren beständiger als diejenigen, die anfangs große Töne spuckten und mich zum Dinner bei Kerzenschein einluden. Das habe ich inzwischen erkannt.

Männer und Frauen ticken anders

Das Ding ist, dass Männer und Frauen ganz unterschiedliche Vorstellungen von Romantik haben. Die meisten Männer machen romantische Gesten, weil wir Frauen sie uns wünschen. Doch kommen sie selten aus ihrem tiefsten Inneren. Sie wollen die Dame ihres Herzens in der Anfangszeit einer Beziehung beeindrucken und umwerben sie mit allerlei romantischen Aktionen. Manchmal werden sogar richtig schwere Geschütze aufgefahren: Rosenblätter, Kerzenschein, romantische Musik. Wenn sie die Frau jedoch irgendwann erobert haben, verschwinden solche Gesten auch langsam wieder und wir Frauen beschweren uns. Dabei lieben unsere Freunde uns nicht weniger. Sie zeigen es nur anders als am Anfang der Beziehung. So wie viele Männer Romantik verstehen, verstehe ich sie inzwischen übrigens auch.

Unterschiedliche Vorstellungen von Romantik

Letztens habe ich eine Folge der Bachelorette gesehen und ich muss sagen, dass die Sendung ein Paradebeispiel für das romantische Werben von Männer ist. Nehmen wir da zum Beispiel mal Johannes, der der Bachelerotte ein Gedicht im Mondschein geschrieben hat. Die Dame war total entzückt; mir hingegen wäre das Ganze viel zu viel des Guten gewesen. Ich mag lieber Romantik, die durch Zufall entsteht und nicht künstlich in Szene gesetzt wird. Mit dem Mann, den ich liebe vor einem Regenschauer zu flüchten und klatschnass unter einer Brüstung zu stehen, während am Himmel die Blitze zucken, finde ich furchtbar romantisch. Auf einer Decke im Gras zu liegen und gemeinsam in den Sonnenuntergang zu schauen ebenfalls. Ich muss dabei weder mit Trauben gefüttert werden, noch muss ein Geigenspieler neben uns musizieren. Die Romantik ist bereits in dieser Situation. Würde mir mein Lover dann auch noch ein Gedicht vorlesen, wäre ich schlichtweg überfordert.

Das richtige Maß finden

Wie überall im Leben ist also auch in den Anfängen einer Beziehung ein gesundes Maß das Wichtigste. Natürlich möchte man sich von seiner besten Seite zeigen und dem anderen beweisen, wie sehr man ihn mag. Manchmal ist jedoch weniger mehr. Denn wenn man übers Ziel hinaus schießt, kann man einen Menschen leicht verschrecken. Gerade wenn der andere vielleicht noch nicht ganz so weit ist wie man selbst, kann das schnell passieren. Denn mit 17 schreibt man sich vielleicht noch ständig süße Postkarten, als erwachsene Menschen sind wir etwas vorsichtiger geworden. Wir wollen den anderen erst einmal kennenlernen, bevor wir uns auf ihn einlassen. Romantische Gesten sind daher in der Kennenlernphase schon wichtig, aber sie sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Schließlich will man den neuen Partner ja nicht komplett überrumpeln. Aber das ist nur meine Erfahrung – am Ende ist jeder Mensch ja doch anders. Und wenn beide so richtig über beide Ohren verliebt sind, gibt es für sie vielleicht nichts Schöneres als sich das ständig mit zahlreichen Liebesbeweisen zu bekunden. Ich bin mir aber sicher: Ihr findet schon ganz von alleine heraus, was bei euch das richtige Maß ist.

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