Eine Frage, die häufig beim Dating auftaucht, lautet: Wie viele Dates braucht es bis zur Beziehung? Die Antwort ist: Es gibt keine eindeutige Antwort, die für alle gleichermaßen gelten würde. Allerdings gibt es einige Empfehlungen und Ratschläge, die mit wir Ihnen mitgeben können. Immerhin haben wir bei NEU.DE im Laufe der Jahre Erfahrungen mit tausenden von Singles gemacht und möchten unsere Expertise auf dem Feld mit Ihnen teilen.

Phasen des Datings

So viel vorab: Alles kommt auf’s richtige Timing an. Dating, wie vieles andere auch, hat verschiedene Phasen. Natürlich können die individuell variieren, doch lässt sich Dating generell in drei Phasen einteilen: Die Kontaktaufnahme, das Kennenlernen und das Dating selbst. Ein Gespür für die Phasen zu bekommen ist wichtig, um ein Gefühl zu haben, wann der richtige Augenblick für eine Beziehung gekommen ist.

In dem Moment, in dem Sie auf ein Profil stoßen das Ihnen gefällt, und Sie oder die andere Person den ersten Schritt macht und den Gegenüber anschreibt, findet die Kontaktaufnahme statt. Dazu zählt auch das etablieren eines Kontaktes, was sich meist darin zeigt, dass Sie einander gefallen und beide in Kontakt bleiben wollen.

Der Kontaktaufnahme folgt das Kennenlernen. Das geschieht, wenn Sie oder Ihr zukünftiges Date Interesse an einem Treffen bekunden, und daran einander näher kennenzulernen. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie das vonstatten gehen kann. Beispielsweise zunächst mithilfe unserer Videoanruf-Funktion. Worauf ein erstes Treffen folgen kann. Sich kennenzulernen ist ein Prozess und braucht Zeit.

Das Dating als Phase selbst kommt dann, wenn Sie merken, dass Sie einander gefallen und anfangen sich regelmäßig zu treffen. Oft geschieht das organisch. Es ist die Phase bevor sich entscheidet, ob sich ein Date zu einer möglichen Beziehung oder Partnerschaft entwickelt. Auch das braucht manchmal Zeit und gestaltet sich oft ganz individuell.

Seien Sie sich bewusst, dass die Übergänge zwischen Phasen fließend sind und sich nicht immer genau bestimmen lassen. Das ist allerdings auch Teil der positiven Aufregung beim Dating. Es ist auch wichtig zu wissen, dass sich einzelne Phasen mit jeder Person anders gestalten, denn Bedürfnisse und Lebensumstände sind immer verschieden.

Vom Dating zur Beziehung

Mit einem kleinen Überblick über die einzelnen Phasen des Datings wird klar, dass es ein Prozess ist, der oft Zeit braucht und in dem sich selten etwas von heute auf morgen entscheidet. Der Übergang vom Dating zur Beziehung ist jedoch ein ganz besonderer. Daher haben wir einige Empfehlungen und Ratschläge gesammelt, die Ihnen in einem solchen Prozess zur Seite stehen können:

  • Überstürzen Sie nichts. Eine Beziehung ist etwas, das sich organisch und mit der Zeit bildet. Den Idee, eine Beziehung einzugehen, wird der oder die Andere während der Kontaktaufnahme oder des Kennenlernens sehr wahrscheinlich verwirren oder gar zurückschrecken lassen. Geben Sie dem ganzen Zeit und lassen Sie den Prozess sich von alleine entwickeln.
  • Mit jeder Person gibt es eine neue Dynamik. Was für Ihre vorherigen Beziehungen zutraf, kann jetzt ganz anders sein. Lassen Sie sich auf diese Dynamik ein. Es ist gut, Unterschiede zu bemerken, auch wenn Sie das nur für sich innerlich tun, oder einer Freundin oder einem Freund mitteilen.
  • Mit einer eigenen Dynamik kommt auch ein eigenes Tempo. Schauen Sie, was Sie in Ihrer derzeitigen Situation brauchen, wie viel Zeit Sie haben und wonach Ihnen ist. Und hören Sie ebenso auf die andere Person und deren Bedürfnisse. Das kann sich in konkreter Kommunikation ausdrücken oder in Signalen einem langsameren Schreibrhythmus als Sie den sich vielleicht wünschen würden.
  • Wenn Sie verschiedene Tempi bemerken, und Sie oder die andere Person sich lieber öfter und häufiger treffen wollen, ist es gut das als erstes anzuerkennen. Unterschiedliche Wünsche sind nichts schlimmes. Am wichtigsten ist, dies zu würdigen und von da an zu schauen, was es braucht. Wenn Sie oder Ihr Gegenüber mehr Zeit brauchen, ist es wahrscheinlich gut, diese zu gewähren und keinen extra Druck auszuüben.
  • Bedenken Sie, dass es beim Dating immer viel Raum gibt für Zweifel und offene Fragen, gerade weil Sie sich noch nicht kennen und erst eine gemeinsame Sprache finden müssen. Wenn die andere Person sich mal nicht meldet, muss das nicht unbedingt an Ihnen liegen. Das kann viele Gründe haben; Lebensumstände können sehr verschieden und wechselhaft sein. Geben Sie dem nach Möglichkeit Raum.
  • Umgekehrt ist es völlig legitim, gerade wenn Sie sich schon mehrmals getroffen haben, Ihre Absichten und Wünsche offenzulegen. Und Sie können bereits in Ihrem Profiltext angeben, wonach Sie suchen. Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten. Entweder fühlt Ihr Gegenüber ähnlich und kann so auf Sie eingehen, oder braucht noch mehr Zeit oder fühlt vielleicht nicht so wie Sie. In jedem Fall hilft das ansprechen Ihnen, Klarheit und Gewissheit zu bekommen.

Die Entscheidung zur Beziehung

Auch wenn sich so gut wie nie eine Zeitspanne nennen lässt für den Übergang vom Dating zur Beziehung, lässt sich jedoch sagen, dass es immer ein gemeinsamer Prozess ist. Es ist gut, sich gegenseitig zu vergewissern, wo Sie gerade stehen, was Sie denken und sich wünschen. Das ist zwar oft aufregend, signalisiert aber auch Offenheit und Vertrauen.

Der Zeitpunkt, wann eine Beziehung beginnt und das Dating endet, ist stets ein besonderer, und es ist gut, diesen Moment so bewusst wie möglich zu gestalten. Sprechen Sie darüber, was eine Beziehung für Sie jeweils und in diesem Moment bedeutet, was Sie sich davon wünschen und erhoffen. Auf diese Weise lassen sich Missverständnisse von Anfang an vermeiden und implizite Erwartungen können sichtbar gemacht und adressiert werden.

Das wichtigste ist wohl, dass die Entscheidung zur Beziehung eine gemeinsame ist. Niemand kann in einer Beziehung mit jemand anderem sein, ohne dass die andere Person davon weiß. Daher ist ein offenes und aufrichtiges Gespräch, als Austausch, als Vereinbarung, in Gegenseitigkeit, so entscheidend. Und kann somit umso mehr genossen werden, weil Sie dann wirklich wissen, wo Sie und Ihr Gegenüber stehen.